UN-Konferenz

USA wollen keine Landminen mehr produzieren

+
Die Opfer detonierter Landminen sind häufig Zivilisten, die sterben oder Gliedmaßen verlieren.

Washington - Die USA schwören den Landminen ab: Sie wollen die Sprengsätze, durch die häufig Zivilisten sterben, nicht mehr produzieren oder verkaufen.

Die USA wollen künftig keine Landminen mehr produzieren oder kaufen. Im Rahmen der dritten UN-Konferenz zum Vertrag über ein Verbot von Landminen in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo stellten die USA zudem in Aussicht, den Ottawa-Vertrag zum Verbot von Antipersonenminen zu unterzeichnen, wie das Weiße Haus am Freitag in Washington mitteilte.

Die Unterzeichner des Vertrags beraten in Maputo bis Samstag über Fortschritte bei der Minenbeseitigung und Zerstörung von Lagerbeständen. Alle fünf Jahre bestellt der UN-Generalsekretär die Vertragsstaaten zur Beratung ein. Die Schlussfolgerungen führen zu einem neuen Fünf-Jahres-Plan, dem sich alle Staaten verpflichten müssen.

Nichtregierungsorganisationen reagierten positiv auf den Vorstoß der USA. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sprach laut dem britischen Sender BBC von einem „Schritt aus dem Dunkel“. Bislang hatten die USA neben China und Russland eine Unterzeichnung des Vertrags abgelehnt. Über 150 Staaten haben die Ottawa-Konvention bislang unterzeichnet, darunter auch Deutschland.

kna

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.