Bericht der "Washington Post"

USA wollen mehr Spione ins Ausland schicken

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Die amerikanische Flagge vor der Statue von George Washington in New York.

Washington - Die USA wollen nach einem Bericht der „Washington Post“ Hunderte zusätzliche Spione ins Ausland schicken.

Vorgesehen sei ein Netzwerk mit einem ähnlichen Umfang wie das der CIA, schilderte die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf US-Regierungsbeamte.

Im Mittelpunkt des Plans steht demnach die Defense Intelligence Agency, ein Geheimdienst, der im Auftrag des Pentagons Informationen beschafft. Im Laufe der nächsten fünf Jahre solle das Auslandsspionagenetz der DIA von derzeit einigen hundert Mitarbeitern auf 1600 ausgeweitet werden. Ein großer Teil davon werde verdeckt arbeiten. Zusammen mit dem Ausbau der CIA nach den Terroranschlägen vom 11. September entstehe damit ein US-Spionagenetz von noch nie dagewesenem Umfang, berichtet die Zeitung.

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Wie es weiter heißt, soll sich der Geheimdienst hauptsächlich auf „neue Bedrohungen“ konzentrieren: Dazu gehörten militante Islamisten in Afrika, Waffentransfers durch Nordkorea und den Iran und der Ausbau des Militärapparates in China. Bisher war die DIA hauptsächlich mit der Beschaffung von Informationen an Kriegsfronten beschäftigt.

dpa

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