Wulff hat Büro in Berlin bezogen

+
Christian Wulff hat sein umstrittenes Büro in Berlin bezogen. Davon unabhängig erhält er den vollen Ehrensold bis zum Lebensende.

München - Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hat sein Büro in Berlin bezogen. Dort empfing er sogar schon ein paar Gäste. Die Räume seien ihm "im Einvernehmen zur Verfügung gestellt worden."

Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist wieder in Berlin präsent. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus“ am Samstag vorab berichtete, arbeiten für ihn seit dem 16. April eine Büroleiterin, eine Sekretärin und ein Chauffeur. Das Domizil in der Wilhelmstraße 60 bestehe aus drei Räumen, die zum Bundestag gehören und zuvor von der CDU/CSU-Fraktion genutzt worden waren. Dem “Focus“ zufolge empfing Wulff bereits mehrere Gäste.

Die Räume seien Wulff “im Einvernehmen mit der Bundestagsverwaltung zur Verfügung gestellt worden“, sagte ein Sprecher der Unionsfraktion dem Magazin. Büroleiterin und Sekretärin seien Mitarbeiter des Bundespräsidialamts.

Vom Schülersprecher zum Bundespräsidenten - Wulffs politisches Leben in Bildern

Christian Wulffs politisches Leben in Bildern

Nach dem Wulff-Rücktritt im Februar war ein Streit um die Frage entbrannt, ob ein Büro nach weniger als zwei Jahren Amtszeit angemessen sei. Der jetzige Kompromiss ist eine Zwischenlösung, die bis Ende 2012 Bestand hat. Über eine langfristige Lösung entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestages im Rahmen der Beratungen zum Etat 2013. Unabhängig von Büro und Mitarbeitern erhält Wulff bis Lebensende den Ehrensold von derzeit 199.000 Euro pro Jahr.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.