Zahl der Hochzeiten in Niedersachsen stark rückläufig

Hannover. In keinem anderen Bundesland ist die Zahl der Eheschließungen im Fünfjahresvergleich so stark gesunken wie in Niedersachsen.

Von 2006 bis 2011 ging die Zahl der Hochzeiten um 3,7 Prozent auf das Rekordtief von 37.645 zurück, berichtet der niedersächsische Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) in seiner aktuellen Erhebung.

Nur in wenigen anderen Bundesländern, darunter in Bremen (minus 0,5) und Schleswig-Holstein (minus 1,5 Prozent), ist die Zahl der Eheschließungen in diesem Zeitraum ebenfalls rückläufig gewesen. Bundesweit stieg die Zahl der Hochzeiten im Vergleichszeitraum dagegen um 1,1 Prozent auf 373 681.

Trotz des anhaltenden Rückgangs können es die Niedersachsen, was ihre Heiratsfreudigkeit angeht, mit den Bewohnern der meisten anderen Bundesländer allerdings nach wie vor aufnehmen. Je 10 000 Einwohner haben sich im Jahr 2011 hierzulande rein statistisch 47,6 das Jawort gegeben. Dies sind 1,4 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.

Am heiratsfreudigsten waren die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, wo statistisch gesehen 63,6 von je 10.000 Einwohnern geheiratet haben. Heiratsmuffel Nummer eins waren 2011 die Berliner. Dort gaben sich nur 35,8 von 10.000 Einwohnern das Jawort.

dpa/lni

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