Zeigt Syrien Sex-Videos von arabischen Herrschern?

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König Abdullah (r) von Saudi-Arabien begrüßt im Oktober 2010 den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad auf dem Flughafen von Riad. Syriens Regierung könnte Sex-Videos von arabischen Herrschern veröffentlichen.

Damaskus - Syrien wird von der Arabischen Liga isoliert und mit Sanktionen belegt. Doch das Assad-Regime könnte in der Auseinandersetzung eine besondere Waffe haben: Sex-Videos von arabischen Herrschern.

Spielen Sex-Geschichten bald eine Rolle in der Auseinandersetzung in der Syrien-Krise? Die Arabische Liga hatte Syrien Mitte november wegen der blutigen Niederschlagung der Oppositionsbewegung auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen. Ende November verhängte die Liga Wirtschaftssanktionen. Nun könnte die syrische Regierung eine schlüpfrige Waffe gegen Mitglieder der Arabischen Liga einsetzen. Wie die kuwaitische Zeitung "Kuwait Times" berichtet, soll Buthaina Shaaban, die Medienberaterin des syrischen Präsidenten Assad, mit der Veröffentlichung von Sex-Videos gedroht haben, auf denen Machthaber der Golf-Staaten zu sehen sein sollen. Auf einer Veranstaltung in Kuwait soll Shaaban zu im Land lebenden Syrern gesagt haben: "Vertreter der Golf-Staaten werden schon merken, welche Trumpfkarten wir in der Hand haben, wenn wir ihre Sex-Videos im Internet veröffentlichen."

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Man stelle sich vor: Arabische Machthaber, die sich demonstrativ als konservative Muslime präsentieren, wären plötzlich bei dekandeten Sex-Spielchen auf "Youporn" zu sehen. Das könnte in den Golf-Staaten durchaus für innenpolitischen Zündstoff sorgen. Insofern wären deratige Sex-Videos, sollten sie sich tatsächlich im Besitz der syrischen Regierung befinden, eine gefährliche Waffe im Bereich der psychologischen Kriegsführung.

fro 

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