Ist das eine Botschaft?

Zorn auf Ivanka Trump wegen eines entscheidenden Wortes in ihrem Twitterprofil

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Ivanka Trump neben ihrem Vater Donald Trump.

Lange Zeit ruhte die Hoffnung der Trump-Kritiker auf seiner Tochter Ivanka Trump. Jetzt hat die es sich aber mit einem großen Teil der amerikanischen Bevölkerung gewaltig verscherzt - mit nur wenigen Worten auf Twitter.

Washington - Als Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde, richteten sich die Augen der Nation auf seine Tochter Ivanka Trump. In der Tochter lagen damals die Hoffnungen vieler Trump-Kritiker. Denn die stets selbstbeherrscht und freundlich auftretende Jungunternehmerin stellt nicht nur charakterlich einen Gegenpol zum Vater dar. Sie vertritt auch politisch zumindest teilweise liberale Positionen.

Schon nach kurzer Zeit vertrat sie ihren Vater und war bei wichtigen offiziellen Anlässen anwesend, bei denen eigentlich die First Lady hätte erscheinen sollen. Ivanka wurde sogar offizielle Beraterin des Präsidenten. Doch die in sie gesetzten Hoffnungen hat die First Daughter weitgehend enttäuscht. Auch die amerikanische Frauenrechtsbewegung machte sich zunächst Illusionen, dass Ivanka Trump einen mäßigenden Einfluss auf ihren Vater haben könnte - und wurde ebenfalls enttäuscht. Denn statt ihres Vaters ist es dieses Mal Ivanka selbst, die den Zorn vieler Frauenrechtler auf sich zieht. Und das mit einem einzigen Wort. Eine kleine Geste mit großer Wirkung. 

Bis vor Kurzen stand in der Selbstbeschreibung von Ivanka Trump bei Twitter nämlich noch: „Wife, mother, sister, daughter. Entrepreneur & advocate for the education & empowerment of women & girls.“ Auf deutsch: „Ehefrau, Mutter, Schwester, Tochter. Unternehmerin und Verfechterin für die Bildung und Rechte von Frauen und Mädchen.“

Den Passus über Frauenrechte hat Ivanka nun ersatzlos gestrichen. Bei Twitter heißt es nun: „Wife, mother, sister, daughter. Advisor to POTUS on job creation + economic empowerment, workforce development & entrepreneurship.“

Das sorgt im Netz für Wut. Seit den Enthüllungen unter dem Hashtag #metoo ist die Frauenrechtsbewegung in den USA besonders aktiv. Kein guter Zeitpunkt also, sich davon zu distanzieren. Die Reaktionen sind entsprechend. Einer amerikanischen Journalistin fiel das geänderte Profil auf - das teilte sie ihren Followern mit.  

Der Spott ließ nicht lange auf sich warten: 

Aus dieser Antworten lässt sich eine gewisse Resignation lesen:

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Video: Das Geheimnis von Ivanka Trump

Video: Glomex

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