Vorwürfe gegen Polizei und Justiz

Zschäpe-Mutter: "Meine Tochter ist vorverurteilt"

+
Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe

Jena - Die Mutter der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat schwere Vorwürfe gegen Polizei und Justiz erhoben.

 „Meine Tochter ist in den Augen ganz vieler Menschen schon jetzt vorverurteilt. Ich bin der Meinung, dass sich gar nicht darum bemüht wird, objektiv zu ermitteln“, sagte Annerose Zschäpe (60) dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die Situation für ihre Familie sei sehr schwierig. Sie hätte vieles klarzustellen, wolle sich aber vor dem Mordprozess gegen ihre Tochter, der am 17. April in München beginnen soll, nicht weiter äußern.

Die aus Jena stammende Beate Zschäpe muss sich wegen des Verdachts der Mittäterschaft an den zehn Morden der rechtsextremistischen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) verantworten. Das Oberlandesgericht München hat die Anklage gegen die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Ende Januar in vollem Umfang zugelassen.

DVD des Sadismus: Bilder aus dem Video der NSU

DVD des Sadismus: Bilder aus dem Video der NSU

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.