Zukunft der Kirchen bleibt weiter offen

Hannover. Die gemeinsame Zukunft der evangelischen Kirchen in Niedersachsen bleibt weiter offen. Mit einem am Samstag neu gegründeten „Zukunftsausschuss“ geht der Verhandlungsmarathon der fünf Kirchen über ihre weitere Zusammenarbeit in eine neue Runde.

Nach kontroverser Debatte votierten die 48 Kirchenparlamentarier der Konföderationssynode in Hannover einstimmig für eine Fortsetzung der seit zwei Jahren andauernden Gespräche. Die Synodalen vertreten die Kirchen von Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche.

Vor drei Jahren war der Versuch, eine einheitliche Kirche in Niedersachsen auf den Weg zu bringen, am Widerstand der kleineren Kirchen gescheitert. Nur die hannoversche Kirche, die drei Viertel des Landes umfasst, votierte für einen Zusammenschluss.

Demo für Tarifverträge

Am Rande der Synode demonstrierten mehr als 1000 kirchliche Mitarbeiter für die Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts. Mitarbeitervertreter der Diakonie übergaben eine Kiste mit 11 500 Unterschriften. Sie fordern den Abschluss von Tarifverträgen und höhere Gehälter für kirchliche Mitarbeiter. (epd)

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