Die Geschichten dieser Überlebenden

Zwei Jahre nach Paris-Anschlägen: Tattoos als Therapie

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Nahomy überlebte das Massaker im Bataclan. Die heute 19-Jährige ließ sich nur drei Monate später das Datum des Anschlags sowie das Bataclan auf den linken Arm tätowieren
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Dazu die Worte: Peace, Love, Death Metal.
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Ludmila (24): „Es war Freitag, der 13., wir waren 13 Freunde im Bataclan und kamen lebend raus. Ich habe mir in das Kleeblatt hinterm Ohr eine 13 stechen lassen. Darunter ein Fuck – für den Rock’n’Roll, gegen die Terroristen.“
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Der gebürtige Chilene David Fritz Goeppinger wurde im Bataclan als Geisel festgehalten. Das Datum des Anschlags hat er sich in römischen Ziffern tätowieren lassen: „Es fühlte sich an, als bräuchte ich das.“
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Und er beantragte die französische Staatsbürgerschaft – seit Februar ist er Franzose.
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Zwei Kugeln trafen Sophie ins Bein. Die Narbe am Oberschenkel bedeckt heute eine La Catrina, eine Symbolfigur für den mexikanischen Tag der Toten. „Ich will meine Narbe nicht verstecken, ich lasse mein Bein leuchten.“
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Fanny hat im Bataclan ihren Liebsten verloren. Auf ihrem Rücken steht auf Englisch: „Manchmal musst du die Dinge loslassen.“ Um sie ertragen zu können. Sie sagt: „Ich weiß, dass das Tattoo da ist. Und ich weiß, dass Oliver da ist, auch wenn er nicht mehr ist.“
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Laura (32) sagt, sie fühlt sich „in der Schwebe“ und noch immer das Blut der Opfer im Bataclan an sich.
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Sie ließ sich einen Raben, eine Sonnenfinsternis, eine Schlange und Blumen stechen – als ein Kreislauf aus Leben und Tod.

Überlebende der Paris-Anschläge haben sich Tattoos als Therapie stechen lassen. Hier erzählen sie ihre Geschichten.

Paris - Am 13. November jährt sich der Anschlag in Paris, bei dem islamistische Terroristen zeitgleich im Bataclan und an verschiedenen anderen Orten der französischen Hauptstadt insgesamt 130 Menschen erschossen. Die Überlebenden ringen seither um die Bewältigung des Traumas, viele trugen neben körperlichen auch seelische Wunden davon. Einige von ihnen griffen zur Bewältigung und quasi als Therapie zu ungewöhnlichen Mitteln – wie einem Tattoo. Die französische Nachrichtenagentur AFP fotografierte einige von ihnen und ließ sie ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. 

Diese lesen Sie oben in der Fotostrecke.

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