G36: Ministerium prüft noch nicht Schadensersatzforderung

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Haben Probleme mit dem Sturmgewehr Soldaten im Einsatz gefährdet? Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium hat einen Pressebericht dementiert, dem zufolge es wegen der Probleme mit dem Sturmgewehr G36 bereits Schadensersatzforderungen gegen den Hersteller Heckler & Koch prüft.

"Es geht jetzt erst einmal um Aufklärung", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Untersuchungen würden noch einige Monate dauern.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht es als erwiesen an, dass das Gewehr in erhitztem Zustand nicht zuverlässig genug trifft. Noch im April soll eine gemeinsame Untersuchung des Bundesrechnungshofs, des Fraunhofer-Instituts und der Bundeswehr dazu vorgelegt werden.

Anschließend sollen zwei Kommissionen klären, ob Soldaten im Einsatz wegen Problemen mit dem Gewehr gefährdet wurden und warum jahrelang aus den Hinweisen auf mangelnde Treffsicherheit kaum Konsequenzen gezogen wurden.

Heckler & Koch zu G36

Bundeswehr zu G36

Von der Leyen zu G36

Stellungnahme Heckler & Koch

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