In Frankreich

Zweite Wahlrunde: Front National sorgt für Spannung

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Marine Le Pen, Chefin der Front National, im Wahllokal. In der ersten Wahlrunde hatten die Rechtsextremen gesiegt. Foto: Olivier Hoslet

Paris - In Frankreich haben die Wahllokale für die zweite Runde der Regionalwahlen geöffnet. Mit Spannung wird das Abschneiden der Front National (FN) erwartet.

Nach den Erfolgen vor einer Woche waren die Rechtsextremen unter Parteichefin Marine Le Pen in Umfragen zuletzt noch immer stark, lagen aber in keiner Region mehr an der Spitze. Die Regionalwahlen sind die letzte landesweite Entscheidung vor der Präsidentschaftswahl 2017.

Vor einer Woche war die FN in sechs Regionen vorn und erzielte mit landesweit 27,7 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis. Die Republikaner unter Ex-Präsident Nicolas Sarkozy kamen mit anderen Parteien auf zusammen 26,7 Prozent. Die regierenden Sozialisten von Staatschef François Hollande erreichten mit ihrem Bündnis 23,1 Prozent.

Die FN-Chefin Le Pen tritt im Norden an, ihre Nichte Marion Maréchal-Le Pen im Süden. Sie lagen mit jeweils knapp 41 Prozent vorn, rangieren aber jetzt in Umfragen hinter den konservativen Bewerbern.

Vier Wochen nach den Terroranschlägen vom 13. November wird unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen gewählt. Rund 45 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, über die Zusammensetzung der neu gebildeten Regionalräte zu entscheiden.

dpa

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