Bundesamt wusste schon seit Wochen Bescheid

Kommentar zu den gekaperten Online-Zugangsdaten: "Schneller informieren"

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Constanze Wüstefeld über den Datenklau

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wusste schon seit Dezember vom Datenklau bei 16 Millionen E-Mail-Konten. Die Begründung, warum der erst jetzt bekannt gegeben wurde, findet Constanze Wüstefeld fadenscheinig. Ein Kommentar.

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BSI wusste schon seit Wochen von Datenklau

16 Millionen E-Mail Konten wurden geknackt – und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wusste schon seit Mitte Dezember davon. Die Rechtfertigung, dass der Fall erst jetzt bekannt gemacht wurde: notwendige Vorbereitungen, um geeignet auf den Datenklau reagieren zu können.

Das mag man aus Sicht des BSI so glauben, tatsächlich aber soll es für den Schutz der Bürger sorgen. Hätten die Nutzer schon vor vier Wochen gewusst, dass Datensätze gestohlen worden sein sollen, hätten sie sofort ihre Passwörter ändern und ihre Internetkonten sicherer machen können.

Eine schnelle Informationspolitik im Sinne des Verbraucherschutzes wäre angebrachter gewesen als Vorbereitungen, von denen keiner weiß, welche das eigentlich sind. cow@hna.de

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