"Nishiyama Onsen Keiunkan"

Das älteste Hotel der Welt - seit 705 nach Christus geöffnet

Das Hotel "Nishiyama Onsen Keiunkan" im japanischen Hayakawa hält einen ganz besonderen Weltrekord: Es eröffnete bereits im 8. Jahrhundert nach Christus. 

Gastfreundschaft wird hier groß geschrieben, und zwar schon seit sehr langer Zeit. Im Jahre 705 eröffnete das Hotel "Nishiyama Onsen Keiunkan" in der Kleinstadt Hayakawa nahe der japanischen Hauptstadt Tokyo. Seit mehr als 1.300 Jahren werden hier Gäste bewirtet. Doch diese Tradition kostet auch einen stolzen Preis für die Besucher.

Hotelgründer Fujiwara Mahito soll das älteste Hotel der Welt im zweiten Jahr der Keiun-Ära gegründet haben, wie das Portal news.com.au berichtet. Seitdem wird es von seinen Nachfahren über 52 Generationen hinweg im Familienbesitz bewirtschaftet. Zu den Gästen zählten unter anderem bereits japanische Politiker.

Ältestes Hotel der Welt: Tradition und heiße Quellen

Das Hotel wurde zuletzt 1997 saniert und verfügt über 37 Zimmer. Die Einrichtung ist laut Hotel-Webseite sowohl traditionell japanisch als auch luxuriös. So gibt es dort heiße und mineralstoffreiche Quellen unter freiem Himmel, in welchen schon Samurai-Krieger badeten. 

Zu dieser Zeit waren die Übernachtungen jedoch wesentlich billiger. Heute kostet ein Zimmer in der traditionsreichen Unterkunft umgerechnet stolze 361 Euro pro Nacht.

Der heilige Berg Fuji, ein Wahrzeichen der japanischen Insel, befindet sich in der Umgebung und lockt zahlreiche Touristen an.

 

Zwischen Kiesel und Kiefer - Japanischer Garten in Kanazawa

Herbstliches Farbenspiel im Kenroku-en: Die Bäume färben sich langsam bunt. Im Vordergrund sieht man eine typische Steinlaterne. Foto: Julia Kilian
Herbstliches Farbenspiel im Kenroku-en: Die Bäume färben sich langsam bunt. Im Vordergrund sieht man eine typische Steinlaterne. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian
Der Kenroku-en in Kanazawa ist gut gepflegt, so wie es sich für einen japanischen Garten gehört. Wildwuchs findet sich dort eher nicht. Foto: Julia Kilian
Der Kenroku-en in Kanazawa ist gut gepflegt, so wie es sich für einen japanischen Garten gehört. Wildwuchs findet sich dort eher nicht. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian
Blick von der Veranda des Teehauses in den Garten: Der Kenroku-en ist ein Ort der Entspannung und Kontemplation. Foto: JNTO
Blick von der Veranda des Teehauses in den Garten: Der Kenroku-en ist ein Ort der Entspannung und Kontemplation. Foto: JNTO © JNTO
Tee und klebrige Süßigkeiten aus Reis werden im Teehaus im Kenroku-en gereicht. Echte Zeremonien zur Zubereitung des Heißgetränks sind auch in Japan selten geworden. Foto: JNTO
Tee und klebrige Süßigkeiten aus Reis werden im Teehaus im Kenroku-en gereicht. Echte Zeremonien zur Zubereitung des Heißgetränks sind auch in Japan selten geworden. Foto: JNTO © JNTO
Ordnung muss sein: Arbeiterinnen in blauen Uniformen und mit großen Strohhüten harken die Blätter auf den Wegen zusammen. Foto: Julia Kilian
Ordnung muss sein: Arbeiterinnen in blauen Uniformen und mit großen Strohhüten harken die Blätter auf den Wegen zusammen. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian
Wasser ist auch ein Element, das sich im Kenroku-en findet. Kein Wunder: Auf die meisten Menschen dürfte es eine beruhigende Wirkung haben. Foto: JNTO/Akimasa Yuasa
Wasser ist auch ein Element, das sich im Kenroku-en findet. Kein Wunder: Auf die meisten Menschen dürfte es eine beruhigende Wirkung haben. Foto: JNTO/Akimasa Yuasa © Akimasa Yuasa
Im Wasser schwimmen dicke Karpfen wie reglose Plastikfiguren. Foto: Julia Kilian
Im Wasser schwimmen dicke Karpfen wie reglose Plastikfiguren. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian
Traditionell: Frauen in Kimonos und mit Blumenschmuck im Haar begrüßen die Touristen im Kenroku-en Park. Foto: Julia Kilian
Traditionell: Frauen in Kimonos und mit Blumenschmuck im Haar begrüßen die Touristen im Kenroku-en Park. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian
Auf Holztafeln hinterlassen Besucher des Schreins in Kanazawa ihre Wünsche. Foto: Julia Kilian
Auf Holztafeln hinterlassen Besucher des Schreins in Kanazawa ihre Wünsche. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian
Kanazawa wird eher selten von Touristen in Japan besucht. Sehenswert ist vor allem das Geisha-Viertel mit seinen hölzernen Bauten. Foto: Kanazawa City
Kanazawa wird eher selten von Touristen in Japan besucht. Sehenswert ist vor allem das Geisha-Viertel mit seinen hölzernen Bauten. Foto: Kanazawa City © Kanazawa City
Holzbauten im alten Geisha-Viertel von Kanazawa, einer der Touristenattraktionen in der westjapanischen Hafenstadt. Foto: Julia Kilian
Holzbauten im alten Geisha-Viertel von Kanazawa, einer der Touristenattraktionen in der westjapanischen Hafenstadt. Foto: Julia Kilian © Julia Kilian

von Felix Mildner

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