Wo man im Amerika-Urlaub keinen einzigen Dollar braucht

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New Mexico bei der Balloon Fiesta vom 3. bis 11. Oktober verwandelt sich der Himmel über Albuquerque in eine bunte Kulisse. 

Ein Urlaub in den USA kostet trotz des günstigen Dollar-Kurses immer noch eine Menge Geld. Da ist man über jeden Hinweis dankbar, wo und wie man ein bisschen sparen kann. Hier gibt‘s ein paar Tipps.

FLORIDA

Immer wenn die Sonne untergeht, versammelt sich auf dem Mallory Square in Key West Tag für Tag ein buntes Völkchen aus Künstlern, Lebenskünstlern und Touristen, das gemeinsam darüber staunt, welch faszinierende Farben die Natur für dieses Schauspiel an den Himmel zaubert, und diesen Tag so genießt, als sei er der Letzte. Infos zu den Florida Keys gibt’s unter Tel. 0221/233 64 51 oder im Internet unter www.fla-keys.de.

MISSISIPPI

Muddy Waters, B.B. King, Jimmy Reed und Willie Dixon – das ist der Blues. Sie – und viele andere – haben in Mississippi ihre Spuren hinterlassen. Wo? Das kann man auf dem Blues Trail erfahren. Auf der Internetseite www.msbluestrail.orgsind die einzelnen Stationen mit vielen weiteren Infos eingetragen. Allgemeine touristische Infos zum Staat Mississippi gibt es beim deutschen Verkehrsbüro unter Tel. 0521/986 04 20.

TEXAS

Der Hafen von Houston ist der zweitgrößte der USA. Auf einer kostenlosen 90-minütigen Bootstour kann man aus spektakulärer Perspektive Schiffe und Kais vom Wasser aus betrachten. Die Tour findet täglich außer montags statt, Anmeldungen mindestens 24 Stunden vor dem gewünschten Termin (unter Tel. 001/713/ 670-2416 oder Internet www.portofhouston.com/samhou/samhou. html), Lichtbildausweis ist erforderlich.

CONNETICUT

Die Yale-Universität in New Haven gehört zu den renommiertesten der Welt. Zu den Absolventen zählen neben einem guten Dutzend Nobelpreisträger unter anderem Bill und Hillary Clinton, Jodie Foster, Paul Newman und Meryl Streep. Bei kostenlosen Führungen (Dauer: rund 90 Minuten) erklären Studenten, wie es heute auf dem Campus der über 300 Jahre alten Hochschule zugeht. Infos zu den Führungen (Start Mo.–Fr. 10.30 und 14 Uhr, Sa. und So. 13.30 Uhr) unter www.yale.edu, allgemeine Infos zu den Neuenglandstaaten bei Kaus Media Services, Tel. 0511/89 98 90 46.

MARYLAND

Lange Jahre hieß es, es gibt ihn nicht, den Nachrichtendienst National Security Agency (NSA). Heute kann man in Fort George, nur wenige Autominuten von Washington D.C. entfernt, das NSAMuseum besichtigen, das sich der Verschlüsselungstechnik widmet. Geöffnet Mo. bis Fr. von 9 bis 16 Uhr, am ersten und dritten Samstag im Monat von 10 bis 14 Uhr. Info: Tel. 001/301/688 58 49, www.nsa.gov/about/cryptologic_heritage// museum/index.shtml.

PENNSYLVANIA

 In Philadelphia hat man aus der Not eine Tugend gemacht: 1984 wurde das Mural-Arts-Programm ins Leben gerufen, bei dem Graffiti- Sprayer legal Fassaden verschönern dürfen. Inzwischen sind an rund 2800 Gebäuden Wandgemälde angebracht – die größte Sammlung an Murals weltweit. Im Internet sind unter www.muralfarm.orgalle Wandgemälde aufgelistet, unter www.muralarts.orgfindet man Informationen zu (kostenpflichtigen) geführten Touren. Deutschsprachige Infos zu Pennsylvania gibt’s unter Tel. 069/25 53 82 50.

COLORADO

 Am Fuße des 4302 Meter hohen Pikes Peak haben sich in der Nähe von Colorado Springs im Laufe der Jahrmillionen durch Erosion wundersame Sandsteinformationen gebildet. Seit genau 100 Jahren sind diese als „Garden of the Gods“, Garten der Götter, öffentlich und gratis zugängliches Naturschutzgebiet. Der Park ist von Mai bis Oktober von 5 bis 23 Uhr geöffnet, von November bis April von 5 bis 21 Uhr. Deutschsprachiges Informationsmaterial unter Tel. 0221/233 64 51, im Internet: www.gardenofgods.com

KALIFORNIEN

 Auf dem Mount Hollywood mit sensationellem Blick auf die Traumstadt liegt das Griffith Observatory Los Angeles. Rund um die komplett renovierte Anlage gibt es aber relativ wenige Parkplätze für Autos, Busse fahren nur an Wochenenden. Der Eintritt ins Planetarium ist frei. Geöffnet Di. bis Fr. von 12 bis 22 Uhr, Sa. und So. von 10 bis 22 Uhr, Tel. 001/ 213/473 08 00, Internet: www.griffithobs. org.

Volker Pfau

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