Horror am Strand

Badeverbot wegen Haialarm - Reisemangel?

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Badeverbot wegen Haialarm ist kein Reisemangel

Einsame Strände und türkisblaues Wasser - die Seychellen sind ein absolutes Paradies. Doch was passiert, wenn ein Badeverbot wegen Haien besteht? Bekommen Urlauber ihr Geld zurück?

Ein Badeverbot wegen Haien ist kein Reisemangel. Der Veranstalter einer Pauschalreise muss Reisenden deswegen keine Entschädigung zahlen, urteilte das Amtsgericht München (Az.: 242 C 16069/12).

In dem verhandelten Fall hatte ein Ehepaar einen Pauschalurlaub auf den Seychellen gebucht. Einige Zeit vor der Anreise sprachen die örtlichen Sicherheitsbehörden für einzelne Strände ein Badeverbot aus, weil es vor einem Strand einen Haiangriff gegeben hatte. Das Badeverbot bestand auch noch, als das Ehepaar anreiste. Es fühlte sich dadurch in ihrer Urlaubsfreude beeinträchtigt und forderte die Hälfte des Reisepreises als Entschädigung vom Veranstalter. Dieser weigerte sich zu zahlen.

Das Amtsgericht München gab dem Veranstalter Recht. Die Reise sei nicht mangelhaft gewesen. Die Urlauber hätten den Strand nutzen können. Außerdem sei der Reiseveranstalter nicht verpflichtet, dem Reisenden ein ungefährdetes Schwimmen im Meer zu ermöglichen.

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dpa

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