Bahnhof Northeim: Knotenpunkt mit Komfort

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Von zwei Seiten her erreichbar: Der Northeimer Bahnhof. Hier die alte Hauptzufahrt mit dem Kreisel zum schnellen Aus- und Einsteigen. Im Bahnhof befinden sich das DB-Reisezentrum, eine Wartehalle und ein Service-Store.

Northeim. Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt Northeim einen ungeheuren wirtschaftlichen Aufstieg. Den verdankte sie ihrem Bahnhof, der damals wie heute Verkehrsknotenpunkt ist.

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Hier verzahnen sich die Süd-Nordverbindung Göttingen-Hannover mit der Südharzbahn in Richtung Sachsen-Anhalt-Thüringen und der Sollingbahn in Richtung Ruhrgebiet.

Auch heute stellt der im Krieg zerstörte und als Flachbau wieder aufgebaute Northeimer Bahnhof einen überregional wichtigen Knotenpunkt dar. Und er weist eine Ausstattung auf, die sich durchaus sehen lassen kann.

Der Personentunnel: Seit 1998 bildet er den direkten Zugang in Richtung Northeimer Innenstadt und zur Park- und Ride-Anlage.

So finden sich ein DB-Reisecenter, ein beheizter Warteraum mit Service-Store und Stehcafé (bis 23 Uhr) sowie im unteren Bahnhofsbereich ein weiterer Bistro-Imbiss und ein rund um die Uhr besetzter Taxi-Stand. Es gibt elektronische Zuganzeigen im Personentunnel und auf den Bahnsteigen und drei Aufzüge. Für Pendler stehen 70 überdachte Fahrradständer und 27 Fahrradboxen zum Mieten zur Verfügung.

Tickets gibt es im Reisecenter und an drei Fahrkarten-Automaten (zwei nur Nah-, einer Fernverkehr). Im Tunnel befinden sich kostenfreie Toiletten, die jedoch nur einmal täglich gereinigt werden.

Mit dem Bau eines neuen Bahnhofvorplatzes mit Park-and-Ride-Anlage und Schaffung des kameraüberwachten Personentunnels erhielt der Northeimer Bahnhof 1997/98 seine Öffnung zur Innenstadt.

Vom Park-and-Ride-Platz mit angeschlossenem Busbahnhof, an denen Stadtbusse und RBB-Busse halten, sind es 900 Meter in die Innenstadt, zu Fuß also zehn Minuten.

Weitere Annehmlichkeiten im schon wieder etwas renovierungsbedürftigen Personentunnel und an den überdachten Bahnsteigen: Geldautomat, 25 Schließfächer, windgeschützte Wartebänke, Beleuchtung und Papierkörbe.

In Northeim halten werktäglich 100 Züge, darunter 59 Regionalbahnen in alle Richtungen sowie auf der Nord-Süd-Strecke 38-mal der Metronom (Stundentakt, in 60 Minuten ist man in Hannover) sowie drei Inter-City-Züge.

Für 2012/13 plant die Bahn eine Bahnhofs-Modernisierung mit Anhebung der Bahnsteige, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.

Parken und Umsteigen

150 Stellplätze auf der Park-und Ride-Anlage und weitere Zufahrt Für Umsteiger am Northeimer Bahnhof bietet der über die Güterbahnhofstraße erreichbare Park-and-Ride- Platz 154 Stellplätze, die fast alle kostenpflichtig sind. Pro Tag müssen die Nutzer einen Euro in den Automaten stecken, Bahn-Dauer- und Wochenkarteninhaber parken mit Ausnahmegenehmigung (am Schalter) kostenfrei, die ersten 30 Minuten sind ohnehin frei.

Für eilige Umsteiger vom Auto auf Bahn und umgekehrt bietet sich die von Norden kommende alte Haupt-Bahnhofszufahrt zwischen den Gleisen an. Das mit Rosen bepflanzte Rondell vor dem Eingang bietet dank doppelter Fahrspur genügend Raum zum Ein- und Ausladen und den eiligen Abschied. 

Bilder des Bahnhofs

Der Northeimer Bahnhof in Bildern

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Von Axel Gödecke

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