Mallorca kämpft um sein Image

„Ballermann“: Schluss mit Sauftourismus

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2014 sollen alkoholische Gertränke am Ballermann nicht mehr in Eimern ausgeschenkt werden dürfen.

Palma de Mallorca - Der "Ballermann" ist ein Synonym für exzessive Trinkgelage unter freiem Himmel. Die deswegen in Verruf geratene spanische Ferieninsel geht jetzt dagegen vor.

Mallorcas Inselhauptstadt Palma will Open-Air-Trinkgelage außerhalb von Gaststätten eindämmen. Wie die Wochenzeitung „Mallorca Magazin“ in ihrer Online-Ausgabe im Juli berichtete, erließ der Gemeinderat für die Gegend um die Strandbar „Ballermann“ ein Verbot für den Alkoholkonsum auf der Straße während der Nachtstunden. Das Verbot soll für die Zeit von 22.00 bis 01.00 Uhr gelten und dazu beitragen, den Alkoholgenuss in die Lokale zu verlagern.

Wer trotz Verbot alkoholische Getränken im Sperrbereich zwischen Balnerario 5 und 6 konsumiert, laut den Medeinbericht, mit einer saftigen Geldstrafe von mindestens 1500 Euro rechnen. 

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Für das kommende Jahr plant die Hauptstadt der spanischen Ferieninsel nach Angaben der Zeitung, den Konsum alkoholischer Getränke auf den Straßen der Playa de Palma generell zu untersagen. Auch der Getränkeausschank in Eimern soll verboten werden. Der Gemeinderat von Palma de Mallorca reagiert damit auf negative Presseberichte über Open-Air-Trinkgelage und auf Beschwerden von Anwohnern über Ruhestörungen.

Auch der Straßenstrich im Zentrum und an der Playa de Palma soll ab Dezember 2013 komplett abgeschafft werden, berichtet mallorcamagazin.com. Nachdem das Treiben an der Partymeile war negativ in die Schlagzeilen geraten war.

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dpa/ml

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