Übernahme geplatzt

Weitreichende Folgen: Das bedeutet das Ende von Niki für Passagiere

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Niki hat den Flugbetrieb eingestellt.

Der Austro-Ferienflieger Niki ist pleite. Nachdem die Lufthansa ihr Kaufangebot zurückgezogen hatte, stellte die Air-Berlin-Tochter den Insolvenzantrag. 

Frankfurt/Main - Die Air-Berlin-Tochter Niki ist am Ende. Die Lufthansa zog am Mittwoch (13.12.) ihr Angebot für das österreichische Unternehmen mit seinen 21 Flugzeugen zurück - daraufhin stellte Niki den Flugbetrieb ein. Zuvor hatte das Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt.

Was bedeuten die geplatzte Übernahme sowie die Insolvenz für Reisende in der Weihnachtszeit?

Die Niki stellt nach der Insolvenz abrupt ihren Flugbetrieb ein - damit können Tausende Passagiere ihre bereits gebuchten Flüge nicht antreten. Sofern sie in Verbindung mit einer Pauschalreise gebucht sind, müsste der Veranstalter für Ersatzflüge sorgen. Für Fluggäste, die ihre Tickets direkt bei der Niki gekauft haben, wollen andere Gesellschaften einen Ersatz-Flugplan organisieren.

Sollte sich kein neuer Käufer für die österreichische Airline finden, verschwände erneut die Kapazität von 20 Flugzeugen aus dem mitteleuropäischen Markt, was nach den Erfahrungen aus der Air Berlin-Pleite zu Engpässen und höheren Durchschnittspreisen bei den verbleibenden Anbietern führen dürfte.

Gibt es noch Chancen, dass andere Bieter die Niki übernehmen?

Letztlich werden die Karten im Übernahmepoker neu gemischt. Auch nach dem "Grounding" könnten zumindest die Niki-Slots für den Sommerflugplan ab Mitte März noch einen gewissen Gegenwert darstellen und Käufer anlocken. Trotz der bislang erfolglosen Gespräche und zwischenzeitlichen Absagen könnten erneut die Großkonzerne IAG (British Airways, Iberia, Vueling) und Thomas Cook (Condor) Interesse haben.

Wie geht die Lufthansa jetzt weiter vor?

Die umsatzstärkste Fluggesellschaft Europas will zunächst in Brüssel retten, was noch zu retten ist, nämlich die zweite Air-Berlin-Tochter LG Walter. In diesem nicht insolventen Flugbetrieb sind derzeit 20 Propellermaschinen und 14 Airbus A320 registriert, die samt eigenem Personal Verbindungen für die Lufthansa-Tochter Eurowings fliegen. Sie verfügt über zusätzliche Start- und Landerechte aus dem Air-Berlin-Erbe, die aber auch noch Gegenstand von Verhandlungen mit den unerwartet strengen Brüsseler Wettbewerbshütern werden könnten.

Mittelfristig will Lufthansa die Eurowings nun aus eigener Kraft wachsen lassen. Es wird aber deutlich länger dauern, als wenn man die 20 Niki-Jets samt eingearbeiteten Crews hätte übernehmen können.

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Wie komme ich bei einer Pauschalreise nach Hause?

Hier ist der Reiseveranstalter in der Pflicht. Er muss gestrandete Niki-Kunden zurück nach Deutschland bringen und diese ohne Mehrkosten auf andere Flüge umbuchen. Das gilt ebenso für Kunden, die erst noch in den Weihnachtsurlaub fliegen wollen. Tui und Thomas Cook setzen nach eigenen Angaben zum Teil eigene Sonderflüge ein.

Wie schnell ein Veranstalter eine Ersatzverbindung findet, hängt vom Einzelfall ab. Wenn die Zeit drängt, sollten Pauschalurlauber nicht vorschnell selbst einen Ersatzflug buchen, rät der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover. Wer eine Rückreisemöglichkeit gefunden hat, sollte den Reiseanbieter auffordern, bis zu einer bestimmten Frist dieses Angebot auf dessen Kosten zu buchen. "Diese Fristsetzung ist sehr wichtig", sagte Degott. Erst wenn der Veranstalter dann trotzdem nicht rechtzeitig aktiv wird, rät der Jurist, die Rückreise selbst zu buchen und Schadenersatzforderungen zu stellen.

Wie komme ich als Individualreisender nach Hause?

Wer keine Pauschalreise gebucht hat, sondern nur ein Niki-Ticket, muss sich grundsätzlich selbst um die Rückreise kümmern - auf eigene Kosten. Andere Fluggesellschaften wollen laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft aber einspringen und noch verfügbare Sitzplätze zu Sonderkonditionen anbieten.

Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und Tuifly bieten Flugreisenden mit einem Niki-Ticket 50 Prozent Rabatt auf neue Buchungen bis einschließlich 31. Dezember 2017. Dies teilten die Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns sowie Tui mit.

Die Buchungsbestätigung des Niki-Fluges und die Bestätigung des gebuchten neuen Fluges muss jeweils bis 31. Januar 2018 eingerichtet werden. Die E-Mail-Adressen dafür lauten:

Der Ferienflieger Condor will Passagiere mit Niki-Ticket nach eigenen Angaben kostenfrei nach Deutschland zurückfliegen, soweit Sitzplätze verfügbar sind. Die Reisenden sollten sich dafür direkt an die Check-in-Schalter am jeweiligen Flughafen wenden.

Was ist, wenn ich jetzt nicht rechtzeitig zur Arbeit komme?

Dann gibt es wohl weniger Gehalt - aber eher keine Abmahnung oder gar eine Kündigung. Grundsätzlich haben Arbeitnehmer zwar die Pflicht, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, erklärt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Tun sie das nicht, gibt es für die versäumten Tage auch kein Geld. Arbeitsrechtliche Konsequenzen hat die Verspätung aber nur bei eigenem Verschulden - das ist bei einer plötzlich insolventen Airline nicht der Fall.

Wichtig allerdings: Berufstätige müssen dem Arbeitgeber rechtzeitig Bescheid sagen. Denn ein Verstoß gegen diese Informationspflicht kann tatsächlich arbeitsrechtliche Konsequenzen haben - bis hin zur Kündigung.

Und: Arbeitnehmer müssen alles Zumutbare tun, um den Ausfall zu vermeiden. Eine teure Umbuchung auf eigene Kosten gilt aber nur in Ausnahmefällen als zumutbar. Ein solcher Ausnahmefall kann zwar auch die absehbare Insolvenz einer Airline sein - nicht aber eine überraschende Pleite wie jetzt bei Niki.

Was ist mit Niki-Tickets für die kommenden Wochen und Monate?

Fast alle von der Pleite der Air-Berlin-Tochter Niki betroffenen Passagiere sollen den gezahlten Flugpreis zurück erhalten oder werden umgebucht, wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther mitteilte. Von den 410 000 noch nicht genutzten Tickets seien 210 000 über Reiseveranstalter gebucht und würden nun umgebucht.

Die Inhaber der rund 200 000 direkt bei Niki erworbenen Tickets erhalten laut Flöther ihr Geld voraussichtlich zurück – sofern sie nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin Mitte August 2017 erworben wurden. Dies gelte für Tickets mit Reisezeitraum bis Ende Oktober 2018.

Welche Rechte haben Pauschalreisende, die jetzt umgebucht werden?

Die Veranstalter finden nicht immer einen Ersatzflug am gleichen Tag für Passagiere, die noch in einer Niki-Maschine in den Urlaub fliegen wollten. Die Flugzeiten können sich ändern. Manchmal können Urlauber dann Geld zurückverlangen. Geht durch die Umbuchung des Fluges zum Beispiel ein Urlaubstag verloren, dürfen Pauschaltouristen den Reisepreis anteilig mindern.

Wer bei einer einwöchigen Reise für 700 Euro all inclusive einen Tag verliert, dem stehen 100 Euro zu. Sind die neuen Flugzeiten extrem unzumutbar, können Pauschalurlaub unter Umständen sogar vor Abreise den Reisevertrag kündigen, zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Köln (Az.: 133 C 265/15).

Bleibe ich meinen Hotelkosten sitzen?

Viele Individualreisende mit einem Niki-Flugticket dürften schon ein Hotel am Urlaubsort gebucht und bezahlt haben. Wenn sie nun nicht reisen können, sind sie auf die Kulanz der Herberge angewiesen. "Aber einen Rechtsanspruch gibt es nicht", sagt Degott. Auf vielen Online-Portalen können Nutzer jedoch teils noch bis zum Anreisetag kostenlos stornieren - wenn sie vorher diese Option gewählt haben.

Muss ich jetzt trotzdem meine Ferienwohnung bezahlen?

Auch hier kommt es auf die Kulanz des Anbieters an. Verlangt dieser hohe Stornokosten, ist das sein gutes Recht. Anders sieht es aus, wenn die Wohnung oder das Ferienhaus bei einem Reiseveranstalter gebucht wurde. Denn bis Mitte 2018 fallen Ferienwohnungen und -häuser noch in die Absicherung des Pauschalreiserechts.

Kann ich meine Reiserücktrittsversicherung in Anspruch nehmen?

Eine Insolvenzabsicherung für Fluggesellschaften gibt es nicht. Und auch der Reisende selbst kann sich gegen ein solches Ereignis nicht versichern. "Die Reiserücktrittsversicherung greift nicht bei der Insolvenz einer Airline", sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Sie kommt nur in Fällen wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit für die Kosten einer abgesagten Reise auf.

"Nationales Desaster für Österreich"

Zuvor hatte das Unternehmen einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Berlin-Charlottenburg gestellt. "Das Ende der Niki ist ein nationales Desaster für Österreich", sagte Airline-Geschäftsführer Oliver Lackmann. 1.000 Mitarbeiter würden ihre Jobs verlieren.

Sowohl Niki als auch Air Berlin gaben der EU-Kommission die Schuld an der Pleite der österreichischen Fluglinie. Die Lufthansa hatte als Grund für den Rückzug angegeben, dass eine schnelle Freigabe des Erwerbs durch die EU-Kommission nicht zu erwarten sei. Der im Oktober geschlossene Kaufvertrag könne nicht vollzogen werden. Air Berlin ist seit August insolvent und hat den eigenen Flugbetrieb Ende Oktober eingestellt.

Die deutsche Bundesregierung hatte bereits im Laufe des Tages mit der Pleite und der Einstellung des Flugbetriebs gerechnet. "Insolvenz und Grounding von Niki sind jetzt die Folge", hatte Regierungssprecher Steffen Seibert gesagt.

Flüge mit sofortiger Wirkung ausgesetzt

"Die Flüge der Niki werden mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Weitere Flüge der Niki sind nicht mehr buchbar. Der Flugplan der Niki verliert seine Gültigkeit", teilte die Airline weiter mit. Niki rief Fluggäste dazu auf, sich an ihren Reiseveranstalter zu wenden. "Für Passagiere, die ihren Flug direkt bei Niki gebucht haben, organisieren mehrere Fluggesellschaften derzeit eine Rückholaktion auf Standby-Basis gegen ein geringes Entgelt aus dem Ausland nach Deutschland, Österreich und die Schweiz."

Ein Condor-Sprecher sagte, das Unternehmen arbeite an einem Ersatz-Flugplan. "Wir arbeiten an einer Branchenlösung", sagte der Condor-Sprecher.

Insolvenzantrag wird geprüft

Der Insolvenzantrag werde nun geprüft, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Wien. Nach dpa-Informationen aus Air-Berlin-Kreisen handelt es sich anders als bei Air Berlin nicht um eine Insolvenz in Eigenverwaltung, einer Spielart des Insolvenzverfahrens, bei dem das Management im Amt bleibt.

Regierungssprecher Seibert stellte fest: "Alternative Käufer für Niki standen und stehen bis heute nicht zur Verfügung, trotz allerlei öffentlicher Ankündigungen und intensiven Bemühens des Generalbevollmächtigten von Air Berlin."

Air Berlin habe nach den ersten Bedenken der EU-Kommission erneut Kontakt zu potenziellen Interessenten wie Thomas Cook und der British-Airways-Mutter IAG aufgenommen, sagte der Generalbevollmächtigte der Fluglinie, Frank Kebekus. "(Die British-Airways-Mutter) IAG teilte Air Berlin schriftlich mit, dass sie kein Kaufinteresse mehr an der Niki hat." Auch von Thomas Cook sei kein passendes Angebot unterbreitet worden. "Die Kommission wusste also, dass es gar keine Alternative zum Verkauf der Niki an die Lufthansa gab", sagte Kebekus.

Air Berlin hatte vor der Erklärung der Bundesregierung mitgeteilt, man suche jetzt nach Alternativen, um die noch fliegende Niki doch zu Geld zu machen. Allerdings hielt sich die österreichische Gesellschaft zuletzt nur noch mit Finanzspritzen der Lufthansa in der Luft.

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Risiken für Verbraucher in Deutschland

Die neue Unsicherheit um Niki ist nach Aussage der EU-Wettbewerbshüter bedauerlich. "Zumal dies nicht das einzig mögliche Resultat seit Beginn des Verkaufsprozesses war", sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Es sei von Beginn an klar gewesen, dass es auf vielen Strecken zwischen Lufthansa und Air Berlin Überschneidungen gegeben habe, mit Risiken für Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz, teilte die Brüsseler Behörde weiter mit. "Aufgabe der EU-Kommission ist es, ihr präsentierte Transaktionen zu beurteilen. Wir müssen sicherstellen, dass Konsumenten durch Zusammenschlüsse nicht schlechter gestellt werden."

Der Rückzieher der Lufthansa bei Niki hat auch Konsequenzen für den Fiskus. "Durch den unerwarteten Ausfall der Erlöse aus dem Niki-Verkauf kann der vom Bund verbürgte Kredit der KfW an Air Berlin möglicherweise nur zum Teil zurückgezahlt werden", sagte Seibert. "Der Bund wird alles tun, den Schaden für den Steuerzahler zu begrenzen." Die Bundesregierung hatte für 150 Millionen Euro eine Bürgschaft übernommen.

An dem Erwerb der anderen Air-Berlin-Tochter LG Walter solle hingegen festgehalten werden, teilte Lufthansa mit. Dieser Kauf steht ebenfalls noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung der EU-Kommission. Die Prüffrist läuft bis 21. Dezember.

Der Kaufpreis von 18 Millionen Euro sei noch Gegenstand erneuter Verhandlungen und solle im Wesentlichen zur Tilgung des von der KfW an Air Berlin gewährten Massekredits verwendet werden. Für Niki und LG Walter hatte die Lufthansa 210 Millionen Euro geboten.

Der Konkurrent Easyjet hatte den Kaufpreis für das Air-Berlin-Geschäft am Flughafen Tegel mit 40 Millionen Euro angegeben. Es umfasst die Übernahme von 25 Flugzeugen samt Start- und Landerechten. Die EU-Kartellbehörde hatte diese Transaktion am Dienstag genehmigt.

Mit dem Verzicht auf Start- und Landerechte hatte Lufthansa versucht, die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission gegen die Air-Berlin-Teilübernahme inklusive Niki zu zerstreuen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte für den Fall eines Scheiterns der Niki-Übernahme einen "Plan B" angekündigt. Er sehe vor, die Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings in der gleichen Größenordnung um rund 20 Flugzeuge zu vergrößern.

Service für "Rückholaktion"

Nach Angaben von Niki beteiligen sich mehrere Airlines an einer "Rückholaktion" für gestrandete Passagiere, die direkt bei Niki gebucht haben. Folgende Airlines gehören dazu:

  • Condor: +49/180/67 677 67
  • Eurowings: +49/180/6 320 320
  • Germania: +49/30/610818000
  • Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss: +49/69 86 799 799
  • TUIfly: +49/180/60 00 120

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dpa

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