Instabiler Fels

Berühmte Bastei-Aussicht bleibt für immer gesperrt

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Die bereits seit Monaten abgesperrte Bastei-Aussicht auf einer Felsnase bleibt wegen Sicherheitsbedenken endgültig gesperrt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Die Bastei ist eine der Hauptattraktionen im Elbsandsteingebirge. Besucher können von dem Aussichtspunkt aus auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz blicken. Doch ein Teil des Felsvosprungs dürfen sie künftig nicht mehr betreten.

Dresden (dpa) - Besucher der berühmten Bastei-Felsformation im Elbsandsteingebirge können die Aussicht nur noch eingeschränkt genießen.

Die bereits seit Monaten abgesperrte Bastei-Aussicht auf einer Felsnase über dem Elbtal könne aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht mehr zum Betreten freigegeben werden, sie bleibe endgültig gesperrt, sagte der zuständige Abteilungsleiter Dieter Ruf.

"Es betrifft aber nur das letzte Stück der Bastei-Aussicht. Die Aussicht an sich wird auch künftig existieren", sagte Ruf. "Aber das letzte Stück - das sind etwa fünf bis zehn Meter - kann eben nicht mehr begangen werden." Die Geländer würden entsprechend zurückgebaut. Damit zerschlagen sich die Pläne, den beliebten Aussichtspunkt knapp 200 Meter über der Elbe zu stabilisieren und wieder freizugeben.

Die Experten seien der Auffassung, "dass dieser Felsen instabil ist und auch mit technischen Möglichkeiten - unabhängig von den Kosten - nicht mehr stabilisiert werden kann", sagte Ruf. Der Sandstein sei innen porös. "Man muss sich das so vorstellen, dass im Inneren zum Teil schon gar kein fester Stein mehr ist, sondern schon loser Sand." Der im Tal verlaufende Elbe-Radweg sei aber nicht in Gefahr.

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