Geht's noch?

Besoffener Flugpassagier pinkelt auf Mitreisende

Portland - Weil seine Blase so voll war wie er selbst, hat ein Fluggast in den USA einen ekligen Vorfall provoziert, der juristische Konsequenzen nach sich ziehen dürfte.

Laut der Crew und mehreren Passagieren hatte der Mann den dreistündigen Flug von Anchorage in Alaska nach Portland (US-Bundesstaat Oregon) weitgehend verpennt. Etwa 30 Minuten vor der Landung wachte er auf und pinkelte durch den Spalt zwischen den Sitzen vor sich. Dabei traf er mehrere Mitreisende.

Damit nicht genug: Anschließend verlor der Trunkenbold das Gleichgewicht und kippte, sich nach wie vor erleichternd, hintenüber. Sein Strahl traf weitere Passagiere, einige Sitze sowie diverse Gepäckstücke seiner Mitreisenden, berichtet NBC News. 

Der Vorfall blieb demnach zunächst weitgehend unbemerkt, umso größer war der Aufruhr aber, als die Polizei nach der Landung an Bord kam und die Passagiere befragte, wer von ihnen Leidtragender der Pinkel-Attacke sei.

Nach der Landung verbrachte der 26-Jährige mehrere Stunden in der Ausnüchterungszelle in Portland, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt worden sei, teilte die Polizei am Freitag (Ortszeit) mit. Dem jungen Mann droht aber noch juristischer Ärger in Form einer Anklage unter anderem wegen Sachbeschädigung.

AFP/hn

Rubriklistenbild: © Museum van de Stad Brussel (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.