Unangenehme Nebenwirkungen

"Boeing belly": Das passiert, wenn Sie im Flugzeug Cola trinken

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Eine Cola, hoch oben über den Wolken - kann unangenehme Nebenwirkungen haben.

Das Flugzeug ist gestartet, Sie sind bereits hoch über den Wolken und die Getränke werden verteilt. Jetzt ein kühle Cola - oder lieber doch nicht?

Nach dem Stress beim Check-In und der Wartezeit bis man endlich im Flugzeug sitzt, kann eine kühle Cola über den Wolken sehr verlockend sein. Allerdings kann der Softdrink hoch oben in der Luft unschöne Auswirkungen haben.

Flatulenzen in luftiger Höhe

"Boeing belly" nennt die Crew das Phänomen: Über den Wolken leiden wir ohnehin sehr viel mehr an Blähungen als unten auf dem Boden. Das liegt am verringerten Luftdruck. Ab etwa 3.500 Metern Höhe sammeln sich Gase im Darm. Je höher das Flugzeug steigt, desto stärker wird das Bedürfnis, Luft abzulassen. Dazu kommt noch der Mangel an Bewegung und das Essen, das seinen Teil dazu beiträgt.

Nun noch ein kohlensäurehaltiges Getränk - und schon wird es für den Sitznachbarn unangenehm. Denn gerade Cola ist mit viel Kohlensäure versetzt und löst dadurch im Flugzeug bei vielen Menschen Blähungen aus.

Bleiben also zwei Möglichkeiten: Entweder Sie verzichten künftig auf den Genuss stark kohlensäurehaltiger Getränke wie Cola im Flugzeug - oder sie lassen raus, was raus muss. Im New Zealand Medical Journal haben Wissenschaftler zu dem Thema nämlich festgehalten: "Just let it go". Ansonsten drohen Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und ein dadurch noch unangenehmerer Flug, als durch so ein paar fliegende Flatulenzen. 

sca

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

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