Campingplatz-Knigge

Gehen Sie gerne campen? Warum Sie sich an diese Regeln auf jeden Fall halten sollten

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Wer sich auf dem Campingplatz nicht mit den Nachbarn anlegen will, der hält sich besser an ein paar Regeln.

Camping ist bei Deutschen äußerst beliebt. Doch auch die freieste Form der Reisezeit unterliegt Regeln – sowohl geschriebenen als auch ungeschriebenen.

Wenn man Camper fragt, was sie an ihrer Urlaubsform so sehr zu schätzen wissen, bekommt man die verschiedensten Antworten. Unter den häufigsten Nennungen sind sicherlich das Freiheitsgefühl und die Nähe zur Natur.

Doch auch beim Camping gibt es Regeln. Und damit es weder eine Rüge vom Betreiber noch böse Blicke von den temporären Nachbarn gibt, hat Pincamp, der Online-Campingführer des ADAC, Tipps für das korrekte Verhalten zu einem kleinen Campingplatz-Knigge zusammengefasst.

Regeln auf dem Campingplatz: Essensreste wegräumen

Wer kennt es nicht: Der Magen knurrt ein kleines Solo-Konzert und aus Angst, dass man nicht satt wird, kocht man lieber ein bisschen mehr. Eine kleine Essensschlacht später ist der Magen mehr als gut gefüllt, der Teller vor dir allerdings längst nicht leer.

Wer in der Sonne geschmaust hat, zieht sich womöglich für eine Siesta in den Camper zurück – sollte vorher jedoch Essensreste aus dem Außenbereich entfernen. Diese sind meistens nicht schön anzusehen und ziehen Bienen, Ameisen & Co. an.

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Camping: Vorm Grillen den Wind prüfen

Den Kohlegrill anzünden und über der lodernden Glut ein paar köstliche Steaks brutzeln – Camping-Feeling pur! Sofern der Campingplatz offene Feuer nicht verbietet, kannst du nach Lust und Laune grillen. Eine ungeschriebene Regel ist allerdings, dass der Nachbar darunter nicht leiden sollte. Steht etwa der Wind so, dass der Nebencamper sich vor lauter Rauch im Campingfahrzeug verbarrikadieren muss, macht man sich sicher keine Freunde. Die simple Lösung: Den Nachbarn fragen, ob ein Barbecue ihn stören würde.

Zur Nachtruhe auf dem Campingplatz soll es wirklich ruhig sein

Warme Sommernächte auf dem Campingplatz laden dazu ein, bis tief in die Nacht draußen zu sitzen und sich zu unterhalten, Karten zu spielen oder das ein oder andere Bier zu trinken. Während der Eine noch Lust auf Musik hat, will der Andere vielleicht schon schlafen. Darauf sollte unbedingt Rücksicht genommen werden – nicht nur, weil genervte Nachbarn einem den Urlaub madig machen können. Um nächtlichen Lärm zu vermeiden, sollte auch die Anreise zum Platz nach Möglichkeit vor Einbruch der Nacht geschehen. Wer um 3 Uhr morgens noch rangiert, wird morgens nicht in begeisterte Gesichter gucken.

Lesen Sie hier: Deshalb sollten Sie Ihren Campingurlaub in Deutschland verbringen.

Campingstühle nachts einräumen

Nicht nur ruhig sollte es nach Tagesende sein, sondern auch ungefährlich. Da es nachts durchaus mal dunkel sein kann, können Campingstühle, Tische und Grills schnell einmal zur gefährlichen Stolperfalle werden. Das Einräumen geht im Handumdrehen und stellt sicher, dass sich niemand unnötig den Knöchel verstaucht.

Camping in der Nacht: Ausschließlich vorgegebene Toiletten nutzen

Wer schon einmal auf einem großen Campingplatz war, der weiß, dass der Weg vom Wohnmobil zur nächsten Toilette auch mal etwas länger ausfallen kann. Gerade mitten in der Nacht kann es verlockend sein, sich mal eben im Gebüsch zu erleichtern, doch das wird gar nicht gerne gesehen. Camping steht für Nähe zur Natur, doch auch diese Nähe hat Grenzen.

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Abgrenzungen auf dem Campingplatz einhalten

Gerade in größeren Gruppen passiert es durchaus mal, dass ein Stuhl auf des Nachbars Territorium rutscht. Bevor man sich nicht mit diesem angefreundet hat, sollte man darauf Acht geben, dass die Abgrenzungen eingehalten werden. Je nachdem, wie gut man sich im Laufe des Urlaubs versteht, kann diese Regel sich auflockern.

Camping: Platzeigene Vorgaben beachten

Natürlich können sich Regeln von Campingplatz zu Campingplatz unterscheiden. Am besten direkt nach der Anreise informieren, damit man nicht aus Versehen gegen eine Vorschrift verstößt, weil man sie schlichtweg gar nicht kennt. Denn Unwissen schützt weder vor Strafe noch vor genervten Nachbarn. Die Platzregeln finden sich meistens an einem öffentlichen Aushang. Andernfalls kannst du sie aber auch erfragen.

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