Passagierrechte

Corona-Pandemie hat Folgen: Deutsche wollen mehr Respekt von Fluggesellschaften

 Flughafen Terminal mit Reisenden und Flugplan.
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Mehr Deutsche wollen in Zukunft auf ihre Rechte bei Flugbuchungen pochen.

Die Deutschen haben offenbar genug von verzögerten Ticket-Erstattungen – die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele mehr Respekt von den Fluggesellschaften wollen.

Während der Corona-Pandemie haben sich die meisten Fluggesellschaften bei ihren Kunden nicht beliebt gemacht. Viele mussten monatelang auf Erstattungen für entfallene Flüge warten* – und das, obwohl Rückzahlungen innerhalb von sieben Tagen getätigt werden müssen. Obendrein hat Lufthansa laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erst im Januar auf eine Klage hin, den Anspruch von Kunden auf Ticketpreis-Erstattung bei der Absage von Flügen anerkannt. Ab sofort verpflichtet sich die Airline dazu, Verbraucher vollständig über ihre Ansprüche zu informieren. Doch das Vertrauen der Deutschen in die Fluggesellschaften hat aufgrund der Corona-Pandemie einen herben Schlag erlitten.

Folgen der Corona-Pandemie: Deutsche wollen mehr Respekt von Fluggesellschaften

Acht von zehn Deutschen erwarten nun eine bessere Behandlung und mehr Respekt für ihre Rechte. Das berichtet das Online-Portal tageskarte.io unter Berufung auf eine Umfrage von AirHelp. Diese wurde zwischen dem 23. Dezember und dem 8. Januar mit 1.000 Teilnehmern aus Deutschland vorgenommen. Fast zwei Drittel der Befragten haben demnach im letzten Jahr mehr über ihre Passagierrechte gelernt. Die Mehrheit ist der Meinung, dass die Fluggesellschaften besser mit ihren Kunden hätten umgehen können.

„Tausende Deutsche hatten im vergangenen Jahr verheerende Flugprobleme und mussten für ihre Rechte kämpfen, wie etwa Rückerstattungen. Die Botschaft der Passagiere an die Luftfahrtindustrie ist eindeutig: 92,4 Prozent der Deutschen wollen mehr Respekt für die Gesetze zum Schutz der Passagiere. Deutsche Reisende haben die Nase voll von Fluggesellschaften, die sich nicht an die Regeln halten. Wir fordern alle Passagiere auf für ihre Rechte einzutreten und einzufordern, was ihnen zusteht“, erklärte Christian Leininger, Rechtsanwalt bei AirHelp.

Auch interessant: Airlines brauchen zu lange für Flugticket-Erstattungen – Luftfahrt-Bundesamt verhängt Bußgelder.

Corona: Jeder dritte Deutsche will mehr Geld nun für eine faire Airline ausgeben

Für eine bessere Behandlung würden laut der Befragung 75 Prozent der Kunden mehr Geld bezahlen – jeder dritte möchte dafür sogar bis zu 50 Euro mehr ausgeben. Zudem haben die Deutschen die Fluggesellschaften im Blick, die während der Pandemie ihre Kunden fair behandelt haben. 85,6 Prozent der Befragten möchten lieber mit solch einer Airline fliegen. „2021 müssen Fluggesellschaften die Rechte ihrer Kunden zu einer absoluten Priorität machen. Die Stimme der Verbraucher kann nicht länger ignoriert werden“, so Leinigers Fazit. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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