„Corona-Lockdown“

Flixbus stellt Reisen im November ein – Blablabus geht sogar noch weiter

Flixbus
+
Flixbus stellt den Betrieb seiner Busse und Züge im November ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen in Deutschland sind Fernreisen und Tagesausflüge so gut wie unmöglich. Unternehmen wie Flixbus und Blablabus haben reagiert.

Nicht nur touristische Übernachtungsangebote sind während des „Lockdown light“ im November verboten* – auch von Tagesausflügen sollen Reiselustige absehen, so die Regierung. Unternehmen, die Fernbuslinien anbieten, reagieren darauf, indem sie ihre Angebote vorerst einstellen.

Urlaubsverbot im November: Flixbus stellt den Betrieb ein

Am 28. Oktober verkündete Angela Merkel den Beschluss zu den Corona-Beschränkungen im November, die unter anderem den Tourismus enorm einschränken. „Deswegen fahren wir unseren Bus- und Zugbetrieb jetzt im November auch komplett runter in der Hoffnung, an Weihnachten mit Flixbus für unsere Kunden im Einsatz sein zu können“, erklärte Mitgründer und Geschäftsführer von FlixMobility, André Schwämmlein, wie das Online-Portal Travelbook unter Berufung auf einen Bericht aus der „Welt am Sonntag“ schreibt. Wenn die Kanzlerin die Bevölkerung darum bittet, nicht zu verreisen, dann habe das einen Einfluss auf die Nachfrage, so Schwämmlein. Auch Flixtrain mache deshalb vorübergehend Winterpause.

Bereits im Oktober habe es wieder „eine gebremste Reiselust“ gegeben, nachdem zumindest im Sommer etwa die Hälfte des Netzes bedient werden konnte. „Im Moment liegen wir etwa bei 30 Prozent, werden aber wieder komplett reduzieren, weil der politische Wunsch ist, dass man nicht reist“, erklärt Schwämmlein.

Auch interessant: Urlaubsflaute im Corona-Jahr: Was Sie jetzt zum Frühbuchen für 2021 wissen sollten.

„Corona-Lockdown“: Blablabus fährt erst nächstes Jahr wieder

Bei Blablabus geht man hingegen noch weiter: Der Fernbusanbieter stellte seinen Betrieb am 26. Oktober für alle Fahrten ein – und zwar bis zum Frühjahr 2021. Hintergrund sei ebenfalls „die aktuelle Entwicklung der gesundheitlichen Lage in Deutschland“, heißt es auf der Webseite. Alle bestehenden Buchungen ab diesem Datum werden demnach storniert. Wer nach dem 26. Oktober eine Buchung getätigt hat, bekommt den Buchungspreis automatisch an die verwendete Zahlungsmethode erstattet. Falls Sie mit einem Gutschein bezahlt haben, wird der verwendete Gutscheincode nach der Stornierung der Fahrt reaktiviert. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Urlaubsverbot in Deutschland: Alles zu Stornierungen, Tagesausflügen und Auslandsreisen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.