Urlaub 2021

Corona: Strenge Maßnahmen in Ungarn – komplettes Einreise-Verbot bis Anfang März

Blick auf die Donau und das Parlamentsgebäude.
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Blick auf die Donau und das Parlamentsgebäude.

Ungarn ist eines der Länder Europas, das früh mit strengen Einreisesperren gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgegangen ist. Die Maßnahmen wurden jetzt verlängert.

Den Höhepunkt der Corona-Pandemie hat Ungarn bereits im November letzten Jahres erreicht. Seither konnte die Zahl der Neuinfektionen stetig gesenkt werden – auch dank der strikten Einreise-Verbote, die die Regierung verhängt hat. Um die Fallzahlen weiterhin gering zu halten, kommen deshalb Lockerungen* erst einmal nicht infrage. Die Corona-Maßnahmen wurden nun bis zum 1. März verlängert.

Ungarn verlängert Corona-Maßnahmen bis Anfang März: Das ist die aktuelle Lage

Auch wenn die Corona-Zahlen in Ungarn aufgrund der Maßnahmen deutlich gesenkt werden konnte, ist die Freude noch verhalten. Die Inzidenz liegt nämlich bei über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen, sodass sich das Land auch immer noch auf der Liste der Risikogebiete des Robert Koch-Instituts befindet. Darum bleiben die bereits bestehenden Corona-Maßnahmen den Einheimischen – wie auch potenziellen Touristen – erhalten.

Die Einreise ist derzeit für Touristen nicht erlaubt. Hier gibt es auch keine Ausnahme für Länder mit niedrigen Inzidenzen oder mit Verpflichtung zur Quarantäne. Einzig ungarische Staatsangehörige oder mit ihnen Gleichgestellte dürfen einreisen. Dazu gehören zum Beispiel Personen, die zu einem permanenten Aufenthalt in Ungarn berechtigt sind oder Sportler mit einer Wettbewerbsgenehmigung. Für die wenigen, denen die Einreise erlaubt ist, gilt eine zehntägige Quarantänepflicht, der auch ohne behördliche Anordnung nachzugehen ist. Laut Auswärtigem Amt ist die Einreise ohne Einschränkungen jedoch möglich, wenn die Betroffenen beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb der sechs Monate vor Anreise bereits an Covid-19 erkrankt waren.

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Diese Corona-Maßnahmen gelten Ungarn – bis zu 2.800 Euro Bußgeld bei Missachtung

Durch die Verlängerung der Corona-Maßnahmen müssen auch Schwimmbäder, Kinos oder Museen geschlossen bleiben. Touristische Aufenthalte sind verboten. Gastronomiebetriebe dürfen Speisen nur zur Abholung anbieten. Des Weiteren müssen alle Geschäfte, bis auf Apotheken und Tankstellen, um 19 Uhr schließen. Zwischen 20 und 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre.

Zudem gilt in den meisten öffentlichen Bereichen, wie in den Innenstädten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. In Geschäften muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu einer Million Ungarischen Forint – also rund 2.800 Euro. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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