Einreise-Regel

Eine Urlaubsinsel darf nur besuchen, wer das Coronavirus bereits hatte

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten weltweit teils strenge Einreise-Regelungen. Eine Urlaubsinsel dürfen sogar nur Reisende besuchen, die bereits das Coronavirus hatten.

  • Eine paradiesische Urlaubsinsel öffnet am 1. September wieder die Pforten für Urlauber.
  • Es darf nur einreisen, wer bereits das Coronavirus hatte und genesen ist.
  • Urlauber müssen einen älteren, positiven Corona-Test oder Anti-Körpertest vorlegen.

Negative Corona-Tests, Einreiseformulare, QR-Codes – bei der Einreise in Länder gelten unterschiedlichste Regeln*, die Urlauber und Einheimische vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen und damit auch die Ausbreitung des Erregers verhindern sollen. Hier noch den Überblick zu bewahren, kann sehr schwerfallen. Es gibt aber auch Einreise-Regelungen, die etwas kurios wirken. Zum Beispiel verkündete der Bürgermeister einer paradiesischen Urlaubsinsel nun, dass die Einreise nur Personen erlaubt sei, die bereits am Coronavirus erkrankt und wieder genesen seien.

Brasilianische Urlaubsinsel erlaubt nur Corona-Genesene

Die brasilianische Inselgruppe Fernando de Noronha erlaubte fünf Monate lang keine Urlauber: Nun sollen am 1. September wieder die Pforten geöffnet werden – allerdings nicht für jedermann.

Der Bürgermeister Guilherme Rocha verkündete auf Instagram, dass Urlauber bei der Einreise einen Corona-Test vorlegen müssen, der positiv ist, aber mindestens 20 Tage alt. Schnelltests seien nicht erlaubt. Alternativ sollen Reisende einen positiven Anti-Körpertest vorlegen können, so Rocha. Die Testergebnisse sollen bis zu 72 Stunden vor der Einreise an die örtlichen Behörden übermittel werden. Die Beamten würden dann die Dokumente prüfen und die Reise erlauben, wenn alle Anforderungen erfüllt sind. Warum Rocha diesen Sonderweg einschlägt, erklärt er nicht.

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Allerdings heißt es in seinem Tweet, dass der Tourismus mit Sicherheit und Verantwortung wieder erlaubt werden soll. Bereits seit dem 21. März waren keine Urlauber mehr auf der Insel. Selbst Besucher vom brasilianischen Festland durften ab dem 5. April nicht mehr auf Fernando de Noronha. Bisher gab es unter den circa 3.000 Inselbewohnern 93 bestätigte Coronavirus-Fälle.

Schon vor der Corona-Pandemie unterlag die Einreise auf die Insel strengen Regeln: Höchstens 60.000 Besucher sind jährlich auf Fernando de Noronha erlaubt. Bei der Ankunft muss die Naturtaxe TPA gezahlt werden, was umgerechnet rund 100 Euro sind. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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Rubriklistenbild: © dpa/Ian Cheibub

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