Einreisesperre

Urlaub in Corona-Zeiten: In diese Länder dürfen Deutsche nicht einreisen

Eine Frau, die einen Mundschutz trägt, steht im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.
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Die Auswahl an Urlaubsländern ist kleiner als erwartet.

Die Auswahl an Reiseländern wird für Urlauber immer kleiner. Neben Reisewarnungen der Bundesregierung erlauben manche Länder auch gar nicht die Einreise für Deutsche.

Die Liste der Risikogebiete*, die das Robert Koch-Institut führt, wird von Tag zu Tag länger. Darin finden sich diejenigen Länder wieder, in denen in den letzten sieben Tagen eine kritische Grenze an Neu-Infektionen mit dem Coronavirus überschritten wurde. Aber auch umgekehrt gibt es Länder, die Deutschen die Einreise verwehren. Somit schrumpft die Liste an potenziellen Urlaubsländern noch weiter zusammen. Wir haben für Sie aufgelistet, in welche Länder Deutsche momentan nicht einreisen dürfen:

Einreise-Verbot für Deutsche: In diesen Ländern dürfen Sie keinen Urlaub machen

  • Australien: umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden ohne ständigen Aufenthaltstitel. Nur deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis und deren unmittelbare Familienmitglieder dürfen – unter 14-tägiger Quarantäne – einreisen.
  • Bolivien: Die Einreise ist nur bolivianischen Staatsangehörigen und Ausländern mit Wohnsitz in Bolivien gestattet.
  • Finnland: Da in Deutschland der Grenzwert von 8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten wurde, ist die Einreise für touristische Zwecke nicht mehr möglich.
  • Indonesien: Seit dem 2. April 2020 gilt eine Einreisesperre für ausländische Staatsangehörige, die voraussichtlich bis Ende des Jahres andauert.
  • Israel: Es besteht ein Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden – außer es kann ein Lebensmittelpunkt in Israel nachgewiesen werden.
  • Japan: Seit 26. März gilt ein Einreiseverbot für nicht-japanische Staatsangehörige.
  • Kanada: Die Einreise ist nur noch kanadischen Staatsangehörigen und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus erlaubt.
  • Marokko: Ein- und Ausreisemöglichkeiten gibt es nur für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbaren Familienangehörigen.
  • Neuseeland: Internationale Einreisen sind bis auf Weiteres untersagt.
  • Saudi-Arabien: Für Reisende aus dem Ausland gilt die Einreisesperre.
  • Singapur: Die singapurische Regierung erlaubt derzeit keinen Besuchsreisenden die Einreise.
  • Südafrika: Alle Landesgrenzen sind geschlossen. Grundsätzlich sind derzeit keine Ein- und Ausreisen möglich.
  • Thailand: Aktuell ist eine Einreise aus touristischen Zwecken generell nicht möglich.
  • Ungarn: Seit dem 1. September ist Deutschen die Einreise nicht mehr möglich. Ungarn erlaubt vorerst nur noch die Einreise von ungarischen Staatsangehörigen.
  • USA: Seit dem 13. März gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich in den 14 Tagen davor in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben.
  • Vietnam: Vorübergehend existiert eine Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden, die aus Deutschland oder anderen Schengen-Staaten kommen oder sich 14 Tage vor der Einreise dort aufgehalten haben.

*Merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Lesen Sie auch: Urlaub trotz Corona 2020: Buchung, Tests, Regeln – So klappt es doch noch mit dem Reise im Herbst.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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