Vorbeugung

US-Außenministerium warnt vor Coronavirus - "nicht mit Kreuzfahrtschiff reisen"

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Coronavirus in den USA: Außenministerium rät von Kreuzfahrten ab.

Das US-Außenministerium rät Bürgern aus den USA von Kreuzfahrten ab. Der Grund: Das Coronavirus verbreite sich so über die ganze Welt.

  • Die Coronavirus-Warnung*, nicht auf Kreuzfahrt zu gehen, gab das "Center for Disease Control and Prevention" (CDC) heraus.

  • Personen mit gesundheitlichen Problemen sowie ältere Menschen sollen demnach Kreuzfahrten und längere Flugreisen sowie überfüllte Orte komplett meiden.

  • Die USA haben bisher 554 bestätigte Fälle des Coronavirus vermeldet, davon 21 Todesfälle (Stand: 9.3.2020).

Außenministerium warnt vor Coronavirus: US-Bürger sollten nicht auf Kreuzfahrt gehen

"US-Bürger, insbesondere Reisende mit gesundheitlichen Problemen, sollten nicht mit einem Kreuzfahrtschiff reisen", schrieb das Außenministerium in seiner Warnung. "Wie viele andere Viren scheint sich COVID-19 leichter zwischen Menschen zu verbreiten, die sich an Bord von Schiffen auf engem Raum befinden."

Auch in Italien greift das Coronavirus um sich.

Zu den Tipps bezüglich des Coronavirus des "Center for Disease Control and Prevention" gehören folgende:

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit kranken Menschen.
  • Vermeiden Sie es, Ihre Augen, Nase oder Mund mit ungewaschenen Händen zu berühren.
  • Reinigen Sie Ihre Hände häufig, indem Sie sie mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife waschen oder ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel mit einem Alkoholgehalt von 60-95% verwenden. Wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind, sollten Seife und Wasser verwendet werden. Besonders wichtig ist es, die Hände nach dem Toilettengang, vor dem Essen und nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen zu reinigen.
  • Vermeiden Sie Reisen, wenn Sie krank sind.
  • Wenn Sie während der Reise an Fieber oder neuem oder sich verschlimmerndem Husten oder Atembeschwerden erkranken, bleiben Sie in Ihrer Kabine und benachrichtigen Sie sofort das medizinische Personal an Bord.

Lesen Sie hier: Reise wegen Coronavirus abgesagt: Was bringt mir die Reiseversicherung?

"Die Verbreitung von COVID-19 von Mensch zu Mensch ist im Gange und die Länder berichten sowohl von reisebedingten Fällen als auch von der Ausbreitung der Krankheit durch Menschenmengen", so das "Center for Disease Control and Prevention". "Da die Ausbreitung von COVID-19 anhält, besteht weiterhin die Gefahr, dass Reisende und Besatzung an Bord von Kreuzfahrtschiffen infiziert werden."

Für diejenigen, die innerhalb der letzten zwei Wochen auf einem Kreuzfahrtschiff gewesen seien, empfehle sich, nach Rückkehr 14 Tage lang den Gesundheitszustand zu überwachen, zu Hause zu bleiben, wenn man sich krank fühle und Interaktionen mit anderen einzuschränken.

Wegen Coronavirus: Pearl Jam verschiebt Nordamerika-Tournee

Die US-Rockband Pearl Jam hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus den ersten Teil ihrer geplanten Nordamerika-Tournee auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Bewohner von Seattle in dem stark von Sars-CoV-2 betroffenen Bundesstaat Washington seien die Mitglieder der Gruppe selbst mit der Corona-Krise konfrontiert worden, teilte die Band am Montagabend (Ortszeit) in den sozialen Netzwerken mit. "Die Schulen unserer Kinder sowie Universitäten und Unternehmen haben geschlossen. Es ist brutal, und es muss erst noch schlimmer kommen, bevor es besser wird", hieß es.

Die Tour zu dem bevorstehenden neuen Album "Gigaton" sollte am 18. März im kanadischen Toronto starten. Der "Los Angeles Times" zufolge wurden zunächst alle Termine bis einschließlich 19. April (Oakland) gestrichen. Laut dem aktuellen Tour-Kalender stehen dann zum Auftakt der Europa-Tournee Konzerte in Frankfurt (23. Juni) und Berlin (25. Juni) auf dem Programm. Die Entscheidung sei mit „großem Frust und Bedauern“ gefallen, schrieb die Band. Die Sicherheit der Fans habe aber oberste Priorität.

Zugleich ging Pearl Jam mit dem Krisenmanagement der Regierung von Präsident Donald Trump hart ins Gericht: "Es hat sicherlich nicht geholfen, dass es keine klaren Botschaften unserer Regierung bezüglich der Sicherheit der Menschen und unserer Arbeitsfähigkeit gab." Es gebe daher auch keinen Grund zu glauben, dass die Gesundheitsbehörden die Lage in den kommenden Wochen in den Griff bekommen könnten.

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sca / dpa

Kreuzfahrten: Wie umweltfreundlich und vertretbar sind sie wirklich?

Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen.
Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen. © Andrea Warnecke
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen.
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen. © Hurtigruten
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben.
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben. © Juanjo Martinez
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird.
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird. © Juanjo Martinez
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises.
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises. © Andrea Warnecke
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Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten. © Hurtigruten
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Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen. © Philipp Laage
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Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig. © Verena Wolff
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Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start. © Hurtigruten
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien.
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien. © Andrea Warnecke

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