Verbraucherschützer warnen

Kritik an neuem Bonusprogramm der Bahn

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Das neue Bonusprogramm der Deutschen Bahn kritisieren Verbraucherschützer.

Mainz - Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz beklagt Verschlechtungen bei den Prämien des Bonusprogramms der Deutschen Bahn. Die Bahn weist die Kritik zurück.

Verbraucherschützer beklagen Verschlechterungen bei den Prämien für das Vielfahrerprogramm der Deutschen Bahn. Für die meisten Freifahrten ins Ausland müssten die Teilnehmer des Bahnbonus-Programms mehr ihrer gesammelten Punkte einsetzen als bisher, teilte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Montag in Mainz mit.

Für ein Tagesticket für die erste Klasse müssten sogar 60 Prozent mehr Punkte eingesetzt werden als bisher. Deshalb rieten die Verbraucherschützer, sich die Prämienbedingungen genau anzusehen, die sich zum 1. April ändern.

Deutsche Bahn: Viele Freifahrten mit weniger Punkten möglich

Die Bahn wies die Kritik an den Änderungen zurück. Viele Freifahrten würden nun mit wesentlich weniger Punkten möglich, sagte ein Sprecher. So müssten Kunden für eine Freifahrt in Deutschland in der zweiten Klasse anstatt 1500 nur noch 1000 Punkte einsetzen, in der ersten Klasse koste die Freifahrt nun 1500 anstatt 2000 Punkten. Ein Punkt entspricht bei Bahnbonus einem Euro Umsatz.

Die am stärksten nachgefragten Produkte würden mit den Änderungen günstiger und deshalb attraktiver, sagte der Sprecher. Die Tageskarten, die sich nun stark verteuern, entsprächen nur 0,8 Prozent aller bestellten Prämien.

afp

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