Deutscher Reiseverband

Die Deutschen machen mehr Fernreisen und Kreuzfahrten

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Bei deutschen Urlaubern waren im vergangenen Touristikjahr Ziele in der Karibik gefragt. Vor allem die Dominikanischen Republik und Kuba wurden stark bereist.

Die deutschen Urlauber zieht es verstärkt in ferne Länder und auf hohe See. Fernreisen und Kreuzfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Karibik und das südliche Afrika boomen.

Deutsche Urlauber buchen zunehmend Fernreisen und Kreuzfahrten. Die Ziele auf der Fernstrecke erzielten im vergangenen Touristikjahr drei Prozent mehr Umsatz bei den Reiseveranstaltern.

Noch deutlicher fällt das Plus bei Kreuzfahrten aus. Das teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) auf seiner Jahrestagung in Berlin mit.

Gefragt waren vor allem die Karibik mit der Dominikanischen Republik und Kuba, zeigen GfK-Zahlen. Auch Südafrika, Namibia und Kenia zogen nach Buchungseinbrüchen wegen der Angst vor Ebola wieder deutlich mehr deutsche Touristen an. Die Emirate am Persischen Golf legten leicht zu. Die USA, Thailand und die Malediven wurden dagegen etwas weniger gebucht.

Die Seereise auf einem Kreuzfahrtschiff wird bei deutschen Urlaubern ebenfalls zunehmend beliebter - ein Trend, der sich seit Jahren fortsetzt. Die Veranstalter erzielten bei Kreuzfahrten ein Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich, so der DRV.

Kreuzfahrten: Mehr Schiffe, mehr Passagiere

Die Reedereien geben immer neue Schiffe in Auftrag und erhöhen so die Kapazitäten. Für Aida Cruises fährt ab September 2017 die neue "Aida Perla". Tui Cruises lässt die "Mein Schiff 6" vom Stapel. Weitere Schiffe sind in Planung. Für MSC Kreuzfahrten fahren ab 2017 mit der "MSC Meraviglia" und "MSC Seaside" sogar gleich zwei neue Schiffe.

Unter den klassischen Badezielen verloren vor allem die Türkei, Ägypten und Tunesien viele deutsche Gäste. Mehr Urlauber als im vergangenen Jahr reisten dagegen nach Spanien, Griechenland, Portugal und Bulgarien. Auch Urlaub in Deutschland war beliebt.

Da kommt Urlaubsstimmung auf: Die schönsten Strände Europas

dpa/tmn

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