Ohne Stress in die Ferien

Checkliste für eine entspannte Abreise

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Ab in den Süden: Bald beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres – Sommerferien.

Bald starten die Sommerferien. Doch bei aller Vorfreude bricht kurz vor der Reise oft Hektik aus. Hier finden Sie eine Checkliste für eine entspannte Abreise:

Alles eingepackt? Solange es nur die Zahnbürste ist, die man vergessen hat, ist das nicht so tragisch. Doch manch anderes Versäumnis kann sehr viel mehr Ärger bereiten. Fünf Tipps, die man vor der Abreise beherzigen sollte, damit die Ferien zur puren Erholung werden.

Reiseapotheke

Im Urlaub einen Arzt aufsuchen zu müssen oder sich mit Händen und Füßen in der Apotheke verständlich zu machen, kostet wertvolle Erholungsstunden. Nimmt man regelmäßig Medikamente ein und weiß, dass man bestimmte Arzneimittel benötigen könnte, etwa Schmerzmittel, sollte man eine ausreichend große Menge mitnehmen.

Lesen Sie hier, was sonst noch in den Koffer muss.

Notfallnummern

Leider sind Touristen beliebte Opfer von Taschendieben. Gut, wenn man dann seine Karten sperren kann: Die zentrale Sperrnummer 0049/11 61 16 gilt für viele Kredit- oder Handykarten. Aus dem Ausland kann man es alternativ auch unter der 00 49/ 30 40 50 40 50 versuchen. Für manche Karten, zum Beispiel EC-Karten, gilt die Sperrnummer 00 49/ (0)18 05 02 10 21.

Vor Abreise sollte man bei seiner Bank nachfragen, ob sie über eine spezielle Notrufnummer verfügt. Ratsam ist es, Reisedokumente wie Pass oder Flugtickets zu kopieren und im Reisegepäck an anderer Stelle als die Originale mitzuführen.

Schwarzbrot & Co: Das packen die Deutschen ein

Kopfschmerzmittel in der Reiseapotheke
Koffer Packen ist eine Kunst. Was jedoch bei Deutschen Urlaubern auf keinen Fall im Reisegepäck fehlen darf, hat das Internetportal "Hotels.com" in einer Umfrage herausgefunden. Aspirin steht auf der Liste der Urlaubs-Importe ganz oben. Kaum einer (85 Prozent) verlässt die Heimat ohne das Schmerzmittel. © picture alliance / dpa
Reiseapotheke
Generell scheinen die Deutschen eine Skepsis gegenüber ausländischen Medikamenten zu haben und nehmen deshalb lieber ihre eigene Reiseapotheke mit. © dpa
Schwarz- und Roggenbrot
Vor allem für Schwarz- und Roggenbrot machen die Urlauber ein Plätzchen in ihrem Koffer frei (26 Prozent). © dpa-tmn
Brot
Deutsches Brot, wer liebt es nicht? Doch muss es mit in den Urlaub? Offensichtlich schon, denn in jedem vierten Reisekoffer landet mindestens ein Paket. © dpa
Kaffee 
Der Trend geht zum kleinen Schwarzen: Jeder 10. Deutsche kann im Ausland nicht auf Instant-Kaffee verzichten. © picture alliance / dpa
Currywurst
Man mag es kaum glauben, doch auch die Currywurst (3 Prozent) kommt mit auf Reisen. © dpa
Sonnenbrand verdirbt einem die schöne Urlaubsstimmung. Deswegen bringen wohl 18 Prozent Sonnencreme von zu Hause mit. © dpa
Damit man (aber vor allem Frau) sich wohlfühlt muss selbstverständlich auch der Kosmetikkoffer mit. © dpa
Die Zahnbürste muss freilich auch eingepackt werden.  © dpa
Die gute Laune darf zu guter Letzt aber auch nicht fehlen, sonst hat man das Wort Urlaub definitiv falsch verstanden. © dpa

Auto-Schutzbrief

Wer mit dem eignen Wagen in den Urlaub fährt, sollte vorsorgen. „Ein Auto-Schutzbrief ist sinnvoll. Die Leistungen variieren, meist sind Pannenhilfe, Abschleppkosten und ein Rücktransport in die Heimat gedeckt“, sagt Sascha Straub, Versicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Bayern. Mietet man im Ausland ein Auto, sollte man die Kfz-Haftpflichtpolice prüfen, ob eine sogenannte Mallorca-Police enthalten ist. Sie gleicht die Differenz zwischen der ausländischen – oft viel zu niedrig angesetzten – und der in Deutschland üblichen Deckungssumme aus.

Krankenversicherung

Eine Auslandskrankenversicherung gehört unbedingt ins Gepäck. „Die Police sollte den medizinisch sinnvollen Rücktransport im Krankheitsfall absichern“, sagt Straub. Sie kommt auch für eventuell höhere Arzthonorare im Ausland auf. Selbst in EU-Ländern reicht der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung nicht aus. Eine Police kostet für eine Familie rund 20 Euro im Jahr.

Schutz vor Einbruch

Einbrecher haben einen guten Blick dafür, ob jemand verreist ist. Deshalb gilt: Die Nachbarn sollten über die Abwesenheit informiert sein, damit sie einen Blick auf die Wohnung oder das Haus werfen. Auch der Briefkasten ist regelmäßig zu leeren. „Sinnvoll ist es, Rollläden und Lampen mit Zeitschaltuhren auszustatten“, sagt Hermann-Josef Wüstefeld vom Deutschen Mieterbund. Das ist unauffälliger, als wenn die Rollläden drei Wochen lang heruntergelassen sind. Auch ein ungemähter Rasen ist oft ein sicheres Indiz für Abwesenheit. Vielleicht kann der Nachbar mähen? Gekippte Fenster sind für Einbrecher eine Einladung und gehören deshalb fest verschlossen – eine zweifach abgeschlossene Haustür ist eine Selbstverständlichkeit. Das hilft aber alles nichts, wenn man seinen Anrufbeantworter mit der Ansage bespricht, dass man leider derzeit im Urlaub ist.

Anette Jäger

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