Etikette an Bord: Dresscode zum Frühstück

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Zur Schifftaufe perfekt gekleidet: Moderatorin Barbara Schöneberger, Model Franziska Knuppe und Kapitän Lutz Leitzsch.

Korrekt gekleidet auf's Kreuzfahrtschiff: Ob Kapitäns-Dinner oder Landgang - je nach Anlass gilt ein Dresscode an Bord. Hier ein paar Tipps, damit Sie auf dem Deck eine gute Figur machen.

Frühstück

Der Dresscode an Bord gilt während einer Kreuzfahrt oft schon zum Frühstück. Auf korrekte Kleidung sollten Reisende deshalb gleich nach dem Aufstehen achten, auch wenn sie am Morgen ruhig noch etwas sportlicher sein darf. Kurze Hosen sind tabu, Jeans sollten schon etwas schicker sein.

Die neuen Kreuzfahrtschiffe 2010

Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Bin dann mal am Sonnendeck... Das sind die neuen Kreuzfahrtschiff 2010. MSC schickt im Frühling 2010 erstmals die "MSC Magnifica" auf Reisen. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Luxusschiff für 450 Gäste: Die "Seabourn Odyssey" bekommt mit der "Seabourn Sojourn" ein Schwesterschiff. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Unter französischer Flagge: Die "Le Boréal" von Ponant Yachtkreuzfahrten - hier noch als Computerentwurf - soll 264 Passagieren Platz bieten. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Im Herbst 2010 soll sie fertig sein: Die "Sea Cloud Hussar" - hier ein Entwurf des "Lido-Decks" - wird über eine Segelfläche von mehr als 4000 Quadratmetern verfügen. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Im Herbst 2010 soll sie fertig sein: Die "Sea Cloud Hussar". © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Einmal getauft ist die "Aidablu" schon: Das Mädchen Nikola spielte Patin für das Modell im "Miniaturwunderland" in Hamburg. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Eines der beliebtesten Kreuzfahrtschiffe Deutschlands wird nach den Wünschen seiner Passagiere modernisiert: Die Astor erhält auch eine neue Senator Suite direkt unterhalb der Brücke. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Astor
Die elegante Form bleibt trotz neuer Suiten und französischer Balkone erhalten. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Celebrity Eclipse
Der Neuzugang bei Celebrity: Die "Celebrity Eclipse" - hier in der Meyer Werft in Papenburg - soll Ende April auf Jungfernfahrt gehen. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Costa Deliziosa
Auf vier Rädern über das Deck: Auf der "Costa Deliziosa" können Gäste unter anderem eine Rollschuhbahn nutzen. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Rostock-Warnemünde
In diesem Jahr werden 114 Anläufe von 29 Kreuzfahrtschiffen mit rund 160.000 Touristen an Bord in Rostock-Warnemünde erwartet. 22 internationale Reedereien haben Rostocks Ostseebad in ihre Reisepläne 2009 aufgenommen. Es wird 18 Doppelanläufe und vier Dreifachanläufe von Kreuzfahrtschiffen geben. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Holland America Line
Die beiden Kreuzfahrtschiffe Rotterdam (r) und Eurodam liegen am Ostseekai im Kieler Hafen. Die beiden Schiffe der Reederei "Holland America Line" haben rund 3.500 Passagiere, vorwiegend Amerikaner an Bord. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Queen Elizabeth
Die "Queen Elizabeth" - hier die große Lobby in einer Computeranimation - tritt bei Cunard neben die "Queen Mary 2" und die "Queen Victoria" © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Nieuw Amsterdam
Ein Schwesterschiff für die "Eurodam": Im Juli stößt die "Nieuw Amsterdam" zur Flotte der Holland America Line. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 Norwegian Epic
Das bisher größte NCL-Schiff: Die US-Reederei kann auf der "Norwegian Epic" - hier noch in der Werft in Frankreich - künftig bis zu 4200 Passagiere begrüßen. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010 AIDAluna
Die Kreuzfahrtschiffe AIDAluna (r), Seabourn Pride (M) und Regatta (l). © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
A-Rosa Aqua hat Platz für 202 Passagiere (99 Außenkabinen). Für einen erholsamen Urlaub sorgen Büfett-Restaurant, Lounge, Weinwirtschaft,  Wellness-Bereich und ein großes Sonnendeck. © dpa
Neue Kreuzfahrtschiffe 2010
Das Flussschiff "A-Rosa Aqua" am Ausrüstungskai. © dpa

Bluse, Hemd und ein guter Pullover sind okay, ein T-Shirt ebenfalls - aber bitte ohne Werbeaufdruck, empfiehlt der Zusammenschluss Etikette Trainer International. Weil korrekte Kleidung bei fast jeder Kreuzfahrt gefragt ist, sollten auch Männer darauf achten, genügend Sachen für verschiedene Anlässe einzupacken.

Kapitäns-Dinner

Zum Kapitäns-Dinner, für Galaveranstaltungen, aber auch in exklusiven Restaurants ist Abendgarderobe Pflicht. Herren sollten für diese Anlässe einen Smoking zur Hand haben, alternativ einen dunklen Anzug. Abendkleid, Kleines Schwarzes, Cocktailkleid oder eleganter Hosenanzug sind bei den Damen die beste Wahl. Schmuck sollte stets auf den Dresscode abgestimmt sein.

Zumindest ein Smoking lässt sich gegen Gebühr oftmals an Bord leihen. Jackett und Krawatte dürfen auf vielen Schiffen im Herren-Koffer aber keinesfalls fehlen.

Auf See und an Land

Und für alle Kreuzfahrtgäste gilt: Regenjacke, feste Schuhe und Sportkleidung sind in jedem Fall ratsam.

Beim Dresscode gilt den Etikette Trainern zufolge die Faustregel: An Seetagen geht es etwas formeller zu. An Tagen, an denen das Schiff im Hafen liegt, darf die Kleidung dagegen eher informell beziehungsweise leger sein.

Richtig liegt, wer sich an den Garderobenvorschlägen orientiert, die in der Regel im Tagesprogramm an Bord zu finden sind. Die zweite Herausforderung in Sachen Etikette an Bord ist das Essen - schließlich gibt es bis zu sechs Mahlzeiten täglich.

Tipps für den Smalltalk

Häufig ist die Wahl einer bestimmten Kabine mit einer Tischreservierung in einem der Restaurants verbunden. Sitzplatzwünsche werden allerdings meistens berücksichtigt. Die Gäste haben aber auch die Möglichkeit, sich untereinander abzusprechen, wenn sie den Platz einmal wechseln möchten. Sich mit den Tischnachbarn bekanntzumachen, ist den Etikette Trainern zufolge selbstverständlich - schließlich möchte jeder gerne wissen, mit wem er sich an Bord eigentlich unterhält. Dabei ist ein Händchen für Smalltalk gefragt, genügend Anknüpfungspunkte sollte es problemlos geben.

Themen wie das Programm an Bord, sportliche Aktivitäten, das Schiff, das Wetter oder Land und Leute bei den Ausflügen sind dafür besonders geeignet. Auch Privates muss nicht tabu sein, allerdings lohnt sich zu überlegen, wem man was erzählt.

Und eine Hürde ist dabei oft zu nehmen: So mancher Nachbar spricht nur Englisch. Bei Transatlantikfahrten beispielsweise sind oft die Mehrzahl der Passagiere Amerikaner. Und nicht nur die Fremdsprachenkenntnisse werden dann auf die Probe gestellt. Auch im Hinblick auf interkulturelle Kompetenz kann Smalltalk an Bord ein Lackmustest sein.

Amerikaner schätzen Zurückhaltung, auch bei Kritik und bei Konflikten. Rechthaberei komme im Gespräch mit ihnen nicht gut an, warnen die Etikette Trainer, genauso wenig wie schlechte Laune.

Dafür sollten in der Konversation lieber einmal zu oft als zu wenig Vokabeln wie “Thank you“ und “sorry“ fallen. Und im Zweifelsfall ruhig etwas mehr Begeisterung zeigen: Bei Amerikanern sei vieles einfach “great“.

 dpa

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