Verkehrslage

Ferien: Staus vor allem im Süden erwartet

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Nach Pfingsten wird vielerorts mit Staus gerechnet. Foto: Franziska Kraufmann

Im Süden Deutschlands wird wegen der Ferien in Bayern und Baden-Württemberg mit Staus zu rechnen sein. Auch wegen des Ferienendes in Hamburg ist ein erhöhter Rückreiseverkehr zu erwarten.

Stuttgart/München - Nach den Pfingstfeiertagen dürfte sich die Verkehrslage am kommenden Wochenende (20. bis 22. Mai) entspannen. Das teilen ADAC und der Auto Club Europa (ACE) mit. Doch für den Süden der Republik gelte das nicht.

Hier sagt der ADAC aufgrund der andauernden Ferien in Bayern und Baden-Württemberg Behinderungen voraus, die bereits am Freitagnachmittag beginnen könnten. Das Ferienende in Hamburg dürfte laut ACE vor allem am Samstag und Sonntag in nördlicher Richtung zu stärkerem Rückreiseverkehr führen. Auch die Strecken rund um die Nord- und Ostsee können - vor allem bei schönem Wetter - betroffen sein. Im Rest der Republik dürfte sich das Verkehrsaufkommen auf dem Niveau eines normalen Wochenendes einpendeln.

Auf folgenden Strecken sind nach den Angaben der Clubs zufolge die stärksten Behinderungen durch Staus und Baustellen möglich:

A 1

Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck, beide Richtungen

A 2

Berlin - Hannover, beide Richtungen

A 3

Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln, beide Richtungen

A 4

Köln - Aachen, beide Richtungen

A 5

Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel, beide Richtungen

A 6

Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, beide Richtungen

A 7

Flensburg - Hamburg

A 7

Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg

A 8

Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, beide Richtungen

A 9

Berlin - Nürnberg - München, beide Richtungen

A 93

Rosenheim - Kiefersfelden, beide Richtungen

A 95/B2

München - Garmisch-Partenkirchen, beide Richtungen

A 96

Lindau - München, beide Richtungen

A 99

Umfahrung München

Stärkerer Urlaubsverkehr könnte laut ACE auf den Transitstrecken in Österreich und der Schweiz vereinzelt zu Behinderungen führen. Vor allem sei an den Grenzübergängen mehr Zeit einzuplanen. Die Autofahrer sollten unbedingt gültige Ausweise dabeihaben. Das gelte vor allem für Kinder.

An den Grenzen zu Deutschland ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen. Schwerpunkte seien die Übergänge Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - Rosenheim) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim).

dpa/tmn

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