Fernbus-Anbieter

Flixbus: Wohl keine höheren Ticketpreise

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Der Marktanteil von Flixbus liegt nach Daten des Berliner Marktforschungsinstituts Iges bei etwa 90 Prozent - wenn man Fahrplan-Kilometer als Grundlage nimmt. Foto: Julian Stratenschulte

Für viele Menschen in Deutschland sind Fernbusse eine Alternative zur Fahrt mit dem Zug - vor allem wegen der günstigen Preise. Der Fernbus-Riese Flixbus kündigte nun an, dass die Preise in 2017 wohl auch nicht steigen werden.

Berlin (dpa) - Kunden des größten deutschen Fernbus-Anbieters Flixbus müssen in diesem Jahr wohl nicht mit höheren Preisen für Tickets rechnen. Generell seien 2017 keine Steigerungen zu erwarten, sagte Geschäftsführer André Schwämmlein dem "Tagesspiegel".

Es komme aber immer auf die genaue Nachfrage an: "Bei stark gebuchten Fahrten werden die letzten Tickets sicher auch einmal teurer werden."

Nach der Öffnung des Fernbus-Marktes Anfang 2013 hatte sich die Zahl der Anbieter zunächst erhöht - inzwischen sind aber nur noch wenige Firmen im Geschäft. Nach Daten des Berliner Marktforschungsinstituts Iges liegt der Marktanteil von Flixbus bei rund 90 Prozent, wenn man Fahrplan-Kilometer zugrunde legt. Die Konzentration nahm zuletzt immer mehr zu, Kritiker sehen inzwischen den Wettbewerb in Gefahr.

Insgesamt könne Flixbus in diesem Jahr weiter stark zulegen, schätzt Schwämmlein. Man werde "Fahrgastzahlen in der Größenordnung von 40 Millionen haben" - 2016 seien es rund 30 Millionen gewesen.

Das Münchner Unternehmen baut derzeit sein Netz auch in anderen europäischen Ländern aus. "In der Summe wollen wir 2017 oder 2018 Geld verdienen. Das hängt auch davon ab, ob der Sommer gut läuft."

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