Für Babys an Bord werden häufig Kosten fällig

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Wer mit einem Kleinkind unter zwei Jahren abheben möchte, zahlt bei den meisten Airlines zusätzliche Gebühren. Foto: Patrick Pleul

Bei vielen Airlines kostet es mittlerweile extra, wenn ein Kleinkind unter zwei Jahren mitfliegt. Und das auch wenn es auf dem Schoß von Mutter oder Vater sitzt. Das teilt die Stiftung Warentest mit.

Berlin (dpa/tmn) - Flugreisende, müssen für ihr Baby zwar kein Ticket lösen, doch oft fallen trotzdem Zusatzausgaben an. Stiftung Warentest fand heraus, dass die Airlines bis zu 20 Prozent des Flugpreises für die Mitnahme des Kindes verlangen.

Condor berechnet für den Transport etwa 10 Prozent des Nettoflugpreises plus Steuern und Gebühren, bei Air Berlin sind es 15 Prozent auf der Kurz- und Mittelstrecke und 20 Prozent auf der Langstrecke.

Lufthansa, Tuifly und Germanwings berechnen je nach Strecke 15, 50 oder 75 Euro, Easyjet nimmt 26 Euro, Ryanair 20 Euro. Für Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren hat Condor laut Stiftung Warentest die Ermäßigung kürzlich gestrichen: Dort wird der volle Preis fällig, außer es handelt sich um eine Pauschalreise. Bei Air Berlin und Germanwings betragen die Kosten für das Ticket für Kinder unter zwölf Jahren meist 80 Prozent, Tuifly berechnet 75 Prozent. Bei Easyjet und Ryanair gibt es keinen Nachlass. Ryanair gewährt Gästen unter 16 Jahren Rabatt aufs Gepäck und anderen Service, aber nur wenn diese mit einer Begleitperson fliegen, die den vollen Preis zahlt.

Mitteilung Stiftung Warentest

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