Für Reisen in die Sahelzone gegen Pneumokokken impfen lassen

+
Wer nach West- oder Zentralafrika reisen möchte, sollte auch gegen Pneumokokken geimpft sein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Vor einer Reise in die Sahelzone Afrikas kümmern sich Urlauber am besten um eine Pneumokokken-Impfung. Anders als in Deutschland, kann eine Erkrankung dort schnell zu einer Hirnhautentzündungen führen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer in die Sahelzone Afrikas reist, sollte sich auch gegen Pneumokokken impfen lassen. Die Bakterien seien in West- und Zentralafrika zunehmend Auslöser für Hirnhautentzündungen, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Die lebensbedrohliche Erkrankung wird eigentlich hauptsächlich von Meningokokken ausgelöst, gegen die sich Reisende ebenfalls impfen lassen können. Doch immer häufiger seien Pneumokokken für die Krankheit verantwortlich, so das CRM. Die Erkrankung ist gefährlich: Etwa 15 bis 20 Prozent sterben an der Pneumokokken-Meningitis.

Pneumokokken kennt man in Deutschland vor allem als Ursache für eine bakterielle Lungenentzündung, erklärt das CRM. Sie werden per Tröpfcheninfektion übertragen, also beim Niesen, Husten und Sprechen. Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt hierzulande eine Impfung für alle Kleinkinder bis 2 Jahren sowie einmalig ab dem Alter von 60 Jahren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.