Schlauer reisen

Gibt es eigentlich noch Reiseschecks?

+
Wer eine Reise in die Ferne unternimmt, sollte an die finanzielle Absicherung denken. Statt Reiseschecks sind heute Kreditkarten im Ausland üblich. Foto: Kevin Kurek/dpa

Viele wissen gar nicht mehr, was das ist: Reiseschecks. Sie waren lange Zeit ein wichtiger Reisebegleiter und sicherten ab, dass das Geld in der Ferne nicht ausgeht. Doch wie steht es heute um sie?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Früher galten sie als Notnagel der Urlaubskasse: Reiseschecks, auch Travelers Cheques genannt. Reisende konnten sich damit im Ausland Bargeld besorgen oder bezahlen. Der große Vorteil: Die Schecks wurden bei Verlust binnen 24 Stunden ersetzt, erklärt die Reisebank in Frankfurt.

Doch mit Reiseschecks reist praktisch niemand mehr. Gibt es sie überhaupt noch? Nein. American Express habe als letzter Anbieter den Verkauf in Deutschland bereits zum 31. Dezember 2015 eingestellt, informiert die Reisebank. Sie kauft bestehende Reiseschecks aber weiterhin an.

Die Bedeutung der Travelers Cheques hat in den vergangenen Jahren stetig abgenommen - was vor allem an der zunehmenden Verbreitung von Kreditkarten liegt. Mit ihnen kann man praktisch auf der ganzen Welt bargeldlos zahlen und Geld abheben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.