Der größte Bergpark Europas

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Bergpark Wilhelmshöhe: Blick vom Herkules zur Löwenburg im Morgennebel.

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules ist weltweit einmalig.

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist als größter Bergpark Europas die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Dort sind zwei Epochen europäischer Gartenkunst harmonisch zu einer Einheit verbunden – die barocke Anlage mit dem die Kaskaden überragenden Oktogon, sowie eine weiträumige Parkanlage im Stil der englischen Landschaftsgärten.

Der ältere Teil des Parks entstand gleichzeitig mit der Karlsaue 1701-1717 unter Landgraf Karl. Seit nunmehr 300 Jahren sind die hier ihren Ausgang nehmenden Wasserkünste mit der bis zu 53 Meter hohen Fontäne die große Attraktion der Wilhelmshöhe. Die barocke Mittelachse des Parks wurde bei der grundlegenden Um- und Neugestaltung des Geländes nach englischem Vorbild beibehalten und die Kaskade Guernieros durch wirkungsvolle Akzente wie den Steinhöfer-Wasserfall und weitere Wasserfälle bei der Teufelsbrücke oder am Aquädukt ergänzt.

Besondere Bäume und Sträucher aus fernen Kontinenten wurden angepflanzt, von denen einige mächtige Exemplare noch vorhanden sind. Seltene alte Rosenzüchtungen, vermutlich die ersten in Deutschland, sind auf der Roseninsel zu bewundern. Unter Wilhelm IX entstand eine der letzten Großbauten des Absolutismus, die klassizistische Sommerresidenz Schloss Wilhelmshöhe (1786–98).

Das Schloss Wilhelmshöhe beherbergt mit den Museen Antikensammlung, Gemäldegalerie Alte Meister, Graphische Sammlung und Weißensteinflügel wichtige kulturelle Zeugnisse in Kassel. Neben dem Schloss Wilhelmshöhe liegt das erste bekannte Gebäude von Leo v. Klenze: das Ballhaus (1808-09) und das benachbarte Gewächshaus ist eine der ersten Glas-Eisen-Konstruktionen Europas.

Weitere Informationen und Kontaktadressen unter www.nordhessen.de

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