Wie Dornröschen auf dem Schloss leben

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Das Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald

Wie im Märchen mutet das Dornröschenschloss Sababurg an.

Anmutig erhebt sich das Schloss Sababurg über den gleichnamigen Tierpark inmitten des Reinhardswaldes. Bereits im Jahre 1334 ließ der Mainzer Erzbischof die "Zapfenburg" zum Schutz der Pilger des ehemaligen Wallfahrtsortes Gottsbüren (ca. 5 km entfernt) inmitten des Reinhardswaldes erbauen.

Rund 160 Jahre später ließ Landgraf Wilhelm I. die „Zapfenburg“ zu einem prächtigen Jagdschloss und Gestüt ausbauen. Es folgten bewegte Jahre in der Geschichte der Sababurg in denen es zu einer Ruine verfiel und die Phantasie der Leute beflügelte. Nicht zuletzt wegen der langen und hohen Dornenhecke (ca. 1571-1591) am Fuße des Burg, die dazu diente die eigene Tierhaltung vor Wildtieren zu schützen, gab der Volksmund der malerischen Ruine den Namen „Dornröschenschloss“.

Heute beherbergt die über 675 Jahre alte Schlossanlage ein romantisches Hotel, ein Restaurant und Café sowie ein Standesamt. Im mittelalterlichen Gewölbekeller und auf der Freilichtbühne im Innenhof des Schlosses finden regelmäßig Theateraufführungen, Vorlesungen, Konzerte etc. statt.

In der Außenanlage stellt der vor einigen Jahren restaurierte historische Burggarten einen besonderen Höhepunkt dar – insbesondere zur Rosenblüte von Ende Mai bis August. Von April bis Oktober kann die Außenanlage mit Burggarten, Wurzgarten, Märchenrundgang "Dornröschen", Pallas-Ruine und Turmbesteigung täglich von 10 bis 17 h besucht werden. Ein Highlight in Nordhessen ist auch der Tierpark Sababurgim Reinhardswald in unmittelbarer Nähe zu dem Dornröschenschloss und dem einzigartigen Urwald. (nordhessen.de)

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