Après-Ski: Gymnastik statt Glühwein

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Nach einem Tag auf der Piste empfielt sich die Dehnung der Streck- und Beugemuskulatur. 

Frankfurt/Main  - Schwere Beine, müde Muskeln, steifer Rücken: Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste sollte der erste Schritt aus den Skistiefeln nicht direkt in die Hausschuhe führen.

Zur richtigen Entspannung empfiehlt Prof. Herbert Löllgen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention in Frankfurt, Dehnübungen und leichte Gymnastik.

Wegen der einseitigen Belastung der Beine bei der Abfahrt empfielt der Experte besonders die Dehnung der Streck- und Beugemuskulatur. Auch leichtes Springen und vorsichtiges Auf-der-Stelle-Laufen sei sinnvoll.

Optimal sei auch ein Besuch in der Sauna oder im Schwimmbad, weil die horizontale Lage des Körpers die gleichmäßige Durchblutung und bessere Sauerstoffversorgung der Muskulatur fördert. Après-Ski-Fans rät Löllgen, nicht mehr als ein bis zwei Gläser Alkohol zu trinken, weil alles darüber hinaus die Erholung störe.

Wer viel geschwitzt hat, sollte auf keinen Fall versuchen, den Wasserhaushalt durch Alkohol auszugleichen, sondern auf Wasser oder Schorle zurückgreifen. Eine Entspannung der Muskulatur gelinge nämlich auch durch Flüssigkeit. Wer abends allerdings Schwierigkeiten hat, die Gelenke zu bewegen oder Treppen zu steigen, sollte die Skipiste am nächsten Tag besser ganz meiden.

dpa

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