RiverBus

Hamburger Hafen bekommt Mitte April Amphibienbus

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Der Hamburger Amphibienbus gelangt über eine Rampe in Entenwerder an Land. Der neue "HafenCity RiverBus" soll bald Stadt- und Hafenrundfahrten kombinieren.

Ein Bus rast mit Volldampf auf die Elbe zu, fährt eine Rampe hinunter direkt ins Wasser. Doch statt unterzugehen verwandelt sich das Gefährt in ein Schiff. Der RiverBus fährt von April an durch Hamburg - an Land und zu Wasser.

Hamburg - Er ist ein Alleskönner: Ein neuer RiverBus kombiniert von April an in Hamburg Stadt- und Hafenrundfahrten. Die Touren sollen in der Hamburger Speicherstadt beginnen. Über eine Rampe in Hamburg-Entenwerder gelangt das Fahrzeug dann ins Wasser, erklärte Betreiber Fred Franken.

Franken war vor mehr als 15 Jahren in Singapur auf das Konzept aufmerksam geworden. Jahrelang kämpfte er nach seinen Worten mit seinem Geschäftspartner Jan Peter Mahlstedt für die Umsetzung in Hamburg. Mahlstedt, gelernter Kapitän, machte für das Projekt eigens einen Busführerschein.

Das Konzept sei in Deutschland weitgehend unbekannt, sagte Franzen. Der Hamburger RiverBus wurde in Budapest gebaut, wo Amphibienbusse schon seit sechs Jahren eine Attraktion sind. "Hier steckt aber mehr Schiff drin als Bus", erklärte Mahlstedt. Nachdem das Gefährt im Wasser aufgekommen ist, wechseln seine Hände vom Lenkrad zu den Steuerhebeln für die zwei Schiffsschrauben. Wenn der RiverBus über die Wellen der Elbe fährt, spritzt das Wasser gegen die Frontscheibe.

In und aus dem Wasser fährt der Bus jeweils mit Vollgas über eine Rampe in Hamburg-Entenwerder. Die Rundfahrten sollen etwa 80 Minuten dauern. Preise, Fahrpläne und genaue Route werden in den nächsten Wochen abgestimmt.

dpa

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