Tour in die Unterwelt

Größte Höhle der Welt öffnet für Besucher

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Die größte Höhle der Welt öffnet bald für Touristen.

Hanoi - Die größte Höhle der Welt öffnet bald für Touristen - allerdings nur versuchsweise und nur für 220 Besucher. Die Expedition in den Nationalpark ist nichts für Ungeübte.

Die erst vor gut 20 Jahren in Vietnam entdeckte Höhle Son Doong soll zunächst nur versuchsweise für Besucher zugänglich sein. Die Tourismusbehörde in der Provinz Quang Binh erlaubt von Februar bis August nächsten Jahres nur kleine Besucherexpeditionen mit jeweils bis zu acht Teilnehmern. „Danach werden wir entscheiden, ob wir die Höhle regelmäßig öffnen“, sagte der stellvertretende Direktor, Nguyen Van Ky. „Wir werden untersuchen, ob die Besuche negative Umweltfolgen haben.“

Die größte Höhle der Welt öffnet bald für Touristen

Die Touren müssen über den vietnamesischen Anbieter Oxalis gebucht werden. Der habe schon deutlich mehr Anfragen als Plätze für das kommende Jahr. Laut Oxalis dürfen 2014 insgesamt nur 220 Besucher in die Höhle.

Die Expedition ist nichts für Ungeübte. Son Doong liegt im Nationalpark Phong Nha Ke Bang rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Hanoi. Besucher müssen nach Angaben der Tourismusbehörde 17 Kilometer zur Höhle wandern. Die Expedition beginnt nach einer Übernachtung vor Ort. In der Höhle seien ungewöhnliche Steinformationen und Wasserbecken sowie einzigartige Flora und Fauna zu sehen, sagte Nguyen. Eine Tour kostet 3000 US-Dollar (2245 Euro) pro Besucher. Der Nationalpark ist von der UN-Kulturorganisation Unesco seit 2003 als Weltnaturerbe anerkannt.

Bald dürfen Touristen mit Guides die größte Höhle der Welt in Vietnam erkunden

Einheimische der Region in Zentralvietnam nahe der Grenze zu Laos hatten die Höhle mit einem unterirdischen Fluss 1991 entdeckt. 2009 unternahmen britische Wissenschaftler eine erste Expedition. Sie fanden eine 6481 Meter lange Höhle, beschrieb der Forscher Howard Limbert später. Sie ist teils 150 Meter breit und 200 Meter hoch und damit größer als die bis dahin größte bekannte Höhle der Welt in Malaysia, die Deer-Höhle auf Borneo.

Die spektakulärsten Landschaften der Welt

The Wave, Arizona, USA: Sieht fast wie ein großer Vergnügungspark für Skateboarder aus – das Backcountry-Gebiet der „Coyote Buttes Wilderness Area“. Im Grenzgebiet zwischen Utah und Arizona formte Navajo-Sandstein, der sich im Laufe von Jahrmillionen vor allem durch Erosion verfestigt hat, diese einzigartige Landschaft. © TripAdvisor
Sinterterrassen, Pamukkale, Türkei: Die Kalksteinterrassen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Über Jahrtausende wuchsen sie, getränkt vom kalkhaltigen Thermalwasser. Dieses hat eine Temperatur von etwa 30 Grad, in einem Liter sind etwa 2,2 Gramm Kalk gelöst © TripAdvisor
Salar de Uyuni, Bolivien, Südamerika: Weiß soweit das Auge reicht. Mit 10.000 Quadratkilometern Ausdehnung ist der Salar de Uyuni der größte Salzsee der Welt und liegt auf 3.653 Metern Höhe. In diesem Teil der Altiplano-Hochebene, der zum Nationalpark „Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa“ gehört, gibt es kaum Leben – dennoch finden Flamingos in Brutzeiten ihren Weg dorthin. Eines der Highlights ist der Eisenbahnfriedhof mit über hundert Jahre alten, stillgelegten Zügen im Süden des Salars. © TripAdvisor
Eines der Highlights von Salar de Uyuni ist der Eisenbahnfriedhof mit über hundert Jahre alten, stillgelegten Zügen im Süden des Salars. © TripAdvisor
Cano Cristales, Villavicencio, Kolumbien: Der Fluss Cano Cristales gehört zum Nationalpark „Serranía La Macarena“ im Departamento Meta. Über das Jahr verändern sich die Algen im Wasser und sorgen so für ein einmaliges Farbspiel. © TripAdvisor
Badlands-Nationalpark South Dakota, USA: Für die Landwirtschaft ist der Boden des Gebiets im Südwesten South Dakotas mehr als ungeeignet – daher rührt auch der Name „Badlands“, schlechtes Land. Die linienförmig durchzogenen kupferfarbigen Felsformationen sehen dafür aber alles andere als „bad“ aus. © TripAdvisor
Namib-Naukluft Park, Namibia, Afrika:  Die orangefarbenen Namibsand-Dünen des Sossusvlei umgeben die beige Salz-Ton-Pfanne („Vlei”) in der Namib-Wüste. Mit bis zu über 380 Metern Höhenunterschied zur Pfanne gehören sie zu den höchsten Dünen der Welt. Ihre Farbe entsteht durch Eisenoxid. © TripAdvisor
Grand Prismatic Spring, Yellowstone-Nationalpark, USA: Die 75 Meter lange und 91 Meter breite Thermalquelle ist die größte der USA und die drittgrößte der Erde. Das Wasser hat im Schnitt eine Temperatur von rund 70 Grad. Das zwischen grün und rot schimmernde Farbspiel entsteht aufgrund des Biofilms der dort angesiedelten Mikroorganismen – da das Wasser in der Mitte der Quelle am heißesten ist, existieren hier keine Bakterien, das Wasser ist blau. Je nach Jahreszeit variiert das bunte Treiben. © TripAdvisor
Das zwischen grün und rot schimmernde Farbspiel entsteht aufgrund des Biofilms der dort angesiedelten Mikroorganismen – da das Wasser in der Mitte der Quelle am heißesten ist, existieren hier keine Bakterien, das Wasser ist blau. Je nach Jahreszeit variiert das bunte Treiben. © TripAdvisor
Giant's Causeway, Nordirland, Großbritannien: Der etwa 80 Kilometer von Belfast entfernte „Damm des Riesen”, so die wörtliche Übersetzung, gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er setzt sich aus etwa 40.000 Basaltsäulen zusammen, die etwa 60 Millionen Jahre alt sind. Die Steine sind in der Mehrzahl sechseckig geformt, auch fünf- oder viereckige Säulen kommen vor. Einige sind bis zu zwölf Meter hoch. Der Giant’s Causeway hat eine Länge von etwa fünf Kilometern und findet sein Ende im Meer. © TripAdvisor
Einige sind bis zu zwölf Meter hoch. Der Giant’s Causeway hat eine Länge von etwa fünf Kilometern und findet sein Ende im Meer. © TripAdvisor
Die Pinnacles, Cervantes, Australien: Die Kalksteinsäulen befinden sich im 170 Quadratkilometer großen Nambung National Park und gehören zu den Highlights der Coral Coast in Western Australia. Die Pinnacles liegen etwa 30 Kilometer südlich des kleinen Fischerdörfchens Cervantes. © TripAdvisor
Chocolate Hills, Bohol-Insel, Philippinen Übersetzt heißt die geologische Formation auf der philippinischen Insel Bohol „Schokoladenhügel“. Zu der Hügellandschaft zählen auf einer Fläche von etwa 50 Quadratkilometern 1.268 Ausbuchtungen, die in Form und Höhe nahezu identisch sind. Im Sommer schimmern die Hügel durch Pflanzenbewuchs grün, in der Trockenzeit färben sie sich Schoko bräunlich. © TripAdvisor

dpa

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