Zahlreiche Verletzte

Starker Schneefall in der Schweiz

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Starker Schneefall beeinträchtigt zahlreiche Straßen und Autobahnen.

Heftige Schneefälle haben auf Schweizer Straßen und Autobahnen zu Dutzenden Unfällen mit mehreren Verletzten geführt.

Auch der Bahnverkehr wurde durch stürmisches Winterwetter in der Nacht zum Dienstag erheblich beeinträchtigt. Unter anderem musste die bei Touristen beliebte Alpenstrecke des „Glacier Express“ an der Kantonsgrenze zwischen Uri und Graubünden unterbrochen werden.

In den Alpen bleiben mehrere Passstrecken bis auf weiteres gesperrt, darunter die Autoverladung am Oberalppass zwischen Andermatt (Uri) und Sedrun (Graubünden). Die meisten anderen Bahnverbindungen seien jedoch offen. Trotz des Wintereinbruchs sei es nicht zu größeren Verspätungen gekommen, teilten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mit.

Blitzeis & Co.: Das ABC der Winterglätte

Blitzeis, Eisregen oder gefrierende Nässe - Frost und Feuchtigkeit bringen im Winter selbst erfahrene Autofahrer ins Schleudern. Das ABC der gefährlichen Glätte: © dpa
BLITZEIS entsteht, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde bei geringen Temperaturschwankungen zu Regen werden und auf Frostboden fallen. Dort gefrieren die Tropfen in Sekundenschnelle zu einer Eisschicht. © dpa
Beim GEFRIERENDEN REGEN treffen mit mehreren Minusgraden unterkühlte Tropfen auf den Boden und gefrieren sofort nach dem Kontakt mit eiskaltem Grund. © dapd Eisregen 2002
Bei EISREGEN gefrieren die Tropfen bereits in der Luft und schlagen als Eiskörner auf. © dpa
GEFRIERENDE NÄSSE ist besonders tückisch. Obwohl das Thermometer im Auto für die Umgebung Plusgrade anzeigt, kann die Straße glatt sein, weil die Temperatur am Erdboden unter Null abgesunken ist und Niederschlag dort gefriert. © dapd
REIF: Sinkt bei trockenem Wetter die Temperatur der feuchten unteren Luftschichten unter null Grad, setzt sich Reif auf der Erde ab und gefriert. © dapd
SCHNEE macht Straßen rutschig, wo er festgefahren auf dem Asphalt liegt. Auch geschmolzener Schnee kann Glätte verursachen, wenn er auf der Straße wieder anfriert. © dpa

dpa

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