Beliebtes Touristenziel

Herzzerreißend: Dieser Hund ist in Edinburgh eine echte Sehenswürdigkeit

+
Eine kleine Hundestatue ist im schottischen Edinburgh die Sehenswürdigkeit schlechthin.

Die beliebteste Sehenswürdigkeit in der schottischen Stadt Edinburgh? Die kleine Statue eines treuen Hundes namens Bobby.

Große Denkmäler, Kirchen, architektonische Meisterwerke: All das zählt meist zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten bekannter Städte weltweit. In Edinburgh trifft das nicht ganz zu: Denn eine kleine Hundestatue, die heute den Namen Greyfriars Bobby trägt, ist bei Touristen besonders beliebt. 

Die Geschichte des treuen Greyfriars Bobby

Der kleine Hund namens Bobby wurde Berichten zufolge am 4. Mai 1855 geboren. Er gehörte einst einem Wachmann der Stadtpolizei von Edinburgh, John Grey. Der kleine Skye Terrier war seinem Besitzer so ergeben, dass er nach dem Tod des Herrchens den Rest seines Lebens an dessen Grab in Greyfriars Kirkyard verbracht haben soll.

Lesen Sie hier: Fünf gruselige Friedhöfe weltweit, die Sie das Fürchten lehren.

Das blieb natürlich nicht unbemerkt. Wie das britische Portal The Telegraph berichtet, schenkte Sir William Chambers, Direktor der schottischen Gesellschaft gegen Tierquälerei, im Jahr 1867 dem Tier ein besonderes Halsband. Zudem wurde Bobby nach seinem Tod am 14. Januar 1872 sogar auf dem Friedhof neben seinem ehemaligen Besitzer beerdigt. Seither trägt er den Namen Greyfriars Bobby, nach dem Namen des Friedhofs.

Andere wiederum behaupten, die Geschichte sei nur erfunden, in Wirklichkeit habe der Hund einem ganz anderen John Grey gehört, einem Farmer. Wiederum andere meinen, der Hund sei ein einfacher Streuner gewesen, der auf dem Friedhof herumschlich, weil er dort immer wieder etwas zu essen bekam.

Lesen Sie hier: Spukt es auf dieser verlassenen Karibikinsel wirklich?

Greyfriars Bobby - ein Touristenmagnet

Dennoch ist die Geschichte bei den Bewohnern wie Touristen von Edinburgh äußerst beliebt. Im Jahr 1873 war Lady Burdett-Coutts sogar so von der Geschichte ergriffen, dass sie eine Statue des Hundes entwerfen ließ, die heute auf einem Trinkbrunnen gegenüber dem Eingang zum Friedhof steht.

Touristen aus der ganzen Welt bestaunen die kleine Hundestatue und reiben an ihrer Nase - das soll Glück bringen. Eine Kneipe namens "Greyfriars Bobby Pub" befindet sich direkt neben der Statue. Die Geschichte des treuen Hundes wurde zudem bereits in zahlreichen Büchern und Filmen festgehalten

Auch interessant: Urlaub mit Hund in Deutschland: Die beliebtesten Reiseziele.

sca

Diese Lost Places in Deutschland sollten Sie gesehen haben

Das ehemalige Olympische Dorf Berlin im brandenburgischen Elstal.
Das ehemalige Olympische Dorf Berlin im brandenburgischen Elstal. © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa
Das ehemalige Olympische Dorf Berlin im brandenburgischen Elstal.
Das ehemalige Olympische Dorf Berlin im brandenburgischen Elstal. © Bernd Settnik dpa/lbn
Das Seebad Prora auf Rügen.
Das Seebad Prora auf Rügen. © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
Das Seebad Prora auf Rügen.
Das Seebad Prora auf Rügen. © Stefan Sauer/dpa
Beelitz Heilstätten
Beelitz Heilstätten © Oliver Mehlis/dpa-Zentralbild/dpa
Beelitz Heilstätten
Beelitz Heilstätten © Oliver Mehlis/dpa-Zentralbild/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.