Hier ist der Urlaub am billigsten

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Preisgünstige Ferienidylle im Nordosten Polens: In Masuren gibt’s mehr für den Euro.

Die Euroschwäche macht sich für deutsche Urlauber bei Auslandsreisen bemerkbar. In anderen Ländern müssen Reisende aus Deutschland jetzt oft tiefer in die Tasche greifen als hierzulande.

Besonders teuer ist es für Urlauber in Dänemark und der Schweiz. Hier ist die Kaufkraft des Euro mittlerweile ein Fünftel niedriger als in Deutschland. Aber auch in Euro-Ländern wie Italien, Frankreich und selbst in Griechenland ist der Urlaub mittlerweile kostspieliger als daheim.

Deutlich günstiger sind dagegen Reisen in osteuropäische Länder. In Polen und Ungarn ist der Euro nach wievor viel mehr wert als in Deutschland. Das heißt: Für einen Euro erhält man dort Waren und Dienstleistungen, für die in Deutschland etwa 1,21 bzw. 1,16 Euro bezahlt werden müssten.

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Nicht ohne Folgen bleibt der in jüngster Zeit gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar. So ist ein Aufenthalt in den USA aufgrund des um 10 Prozent gestiegenen Dollarkurses heute teurer als noch vor einem Jahr. Die Tabelle zeigt für deutsche Urlauber die Kaufkraftvorteile bzw. –nachteile in ausgewählten Urlaubsländern. Zur Ermittlung des Urlauber-Euro vergleicht man die Kaufkraft des Euro im Inland mit seiner Kaufkraft im Ausland.

Dabei werden das unterschiedliche Preisniveau und beim Umtausch in andere Währungen zudem der Wechselkurs berücksichtigt.

Kaufkraft des Euro in Urlaubsländern

Land 2010 2009
Polen 1,21 1,32
Ungarn 1,16 1,17
Kroatien 1,09 1,08
Portugal 1,01 099
Großbritannien 1,00 1,02
Griechenland 0,96 0,98
Spanien 0,96 0,96
USA 0,94 1,02
Österreich 0,94 0,94
Italien 0,90 0,89
Frankreich 0,88 0,87
Schweden 0,87 0,86
Schweiz 0,84 0,84
Dänemark 0,79 0,78

Stand: 19. Mai 2010 Quelle: Statistisches Bundesamt/Deutsche Bundesbank

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