Beim Wandern an der Makarska-Rivera in Kroatien erlebt man schweißtreibende Aufstiege und atemberaubende Ausblicke

Hoch hinauf

Schritt für Schritt: Bis man den Gipfel des Vosac erreicht hat, sind steile Strecken und steinige Wegstücke zu bezwingen. Oben allerdings wird man mit einem wunderschönen Ausblick belohnt.

Wer an der kroatischen Makarska-Riviera ist und gerne wandert, für den ist der Aufstieg zum Vosac ein „Muss“. Allerdings braucht man etwas Kondition, um auf den 1421 Meter hohen Gipfel zu kommen.

Wir haben den Tourenbeginn an der Kirche von Makar oberhalb Makarska gewählt. Das spart auf die Schnelle knapp 200 Höhenmeter. Am Friedhof vorbei geht es einen bewaldeten Hang hinauf. Nach zwanzig Minuten erreicht man die Grenze zum Biokovo-Naturpark und den Beginn eines angelegten Steiges auf den Gipfel.

Im Zick-Zack-Kurs nach oben

Auf dem steinigem Weg geht es stetig steil nach oben. Der Blick zurück beschert schon jetzt eine herrliche Aussicht auf Makarska und seine markante Halbinsel Sveti Petar. Nach einer Stunde Gehzeit wird der Weg flacher und die Vegetation nimmt wieder zu. Erneut eine Stunde später verlässt man einen dichten Fichtenwald, um dann am Fuße steiler Felswände im Zick-Zack-Kurs auf schmalem Pfad nach oben zu gehen.

Nach drei Stunden Gehzeit inklusive kleiner Trinkpausen erreicht man das Plateau, auf dem man den ersten beeindruckenden Blick auf den karstigen Biokovo und den Gipfel des Vosac bekommt. In einem letzten Steilanstieg überwindet man dann noch einmal hundert Höhenmeter, ehe man an der Gipfelhütte des Vosac steht. Und wird belohnt, der Blick von oben ist grandios. Auf der einen Seite das Hochplateau des Biokovo, bei guter Sicht blickt man weit bis nach Bosnien und Herzegowina, auf der anderen Seite bei klarem Himmel sogar bis zum 250 Kilometer entfernten italienischen Festland. Auf jeden Fall breitet sich die Makarska-Riviera vor einem aus. Und die dalmatinische Inselwelt mit Brac, Hvar, Korcula, Peljesac oder Mljet.

Vom Vosac kann man in weiteren knapp zweieinhalb Stunden Gehzeit zum Sveti Jure (Heiliger Georg), mit 1762 Metern der zweithöchste Berg Kroatiens, weitergehen.

Den Abstieg wählt man über den denselben Weg zurück oder man lässt sich mit dem Auto abholen. Die Fahrt über die schmale, höchstgelegene Autostraße Kroatiens ist besonders bei Gegenverkehr ein Erlebnis.

Von Peter Fritschler

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