Hotels: Die Minibar wird seltener

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In Luxushotels mit fünf Sternen ist die Minibar weiterhin Pflicht. Foto: Christian Charisius

Bier, Schnaps, Wein und Softdrinks: In einer Minibar stehen gekühlte Getränke. Noch - denn der Trend ist rückläufig. Nur in Fünf-Sterne-Hotels lebt die Minibar pflichtmäßig weiter.

Berlin (dpa/tmn) - Lange gehörte die Minibar im Hotel zur absoluten Standardausstattung - doch sie befindet sich auf dem Rückzug. "Es gibt den Trend, dass auf die Minibar heute eher verzichtet wird", bestätigt der Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Christopher Lück.

Das betrifft vor allem die Vier-Sterne-Hotels. Denn in den Häusern geringerer Kategorie war die Minibar nie zwingend, und in Fünf-Sterne-Hotels ist sie weiterhin Pflicht.

Vier-Sterne-Hoteliers haben seit der neuen Sterne-Klassifizierung von 2015 zwei Möglichkeiten, die Minibar zu ersetzen: Entweder sie bieten einen 16-Stunden-Zimmerservice an oder eine Maxibar auf jeder Etage, also einen Getränkeautomaten. Dann ist das Vier-Sterne-Kriterium ebenfalls erfüllt. "Diese Flexibilität wünschen sich die Gäste", sagt Lück. Vor 2015 konnte lediglich ein 24-Stunden-Service die Minibar ersetzen. In welcher Größenordnung die Hotels nun auf die Minibar verzichten, dazu gebe es allerdings keine genauen Zahlen.

Kriterienkatalog für die Vergabe von Hotelsternen (PDF)

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