Im Hunsrück

Urlaub auf den Spuren von „Heimat“

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Filmemacher Edgar Reitz.

Der neue Film „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz ist in den Kinos gestartet. Schauplatz und Filmkulisse des Auswanderer-Epos ist der Hunsrück.

Pächter Alfons Schramer vor dem Heimat-Café in Morbach

Im Hunsrück war man auf diesen Termin bestens vorbereitet, schließlich ist die rheinland-pfälzische Urlaubsregion zwischen Mosel, Rhein und Nahe Schauplatz des Auswanderer-Epos, das Reitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts angesiedelt hat. Mit einer dreitägigen Wanderpauschale kann man dort nun Urlaub machen auf den Spuren des Kinofilms. ´

Beliebtes Ausflugsziel im Hunsrück ist das Günderodehaus, in dem der dritte Teil der Heimat-Trilogie gedreht wurde.

„Die andere Heimat“ erzählt von zwei Brüdern aus dem Dorf Schabbach, die nach Südamerika auswandern wollen. Der Ort ist frei erfunden. Gedreht wurde in Wirklichkeit in Gehlweiler am Westhang des Soonwaldes. Mittels Filmkulissen hat Reitz das ganze Dorf um 150 Jahre zurückversetzt. 
Für Edgar Reitz ist der Hunsrück nicht nur „Heimat“-Filmkulisse, er ist sein Zuhause, die Gegend, in der er aufgewachsen ist. Im ehemaligen Uhrmacherladen seines Vaters in Morbach wurde am Sonntag das Café „Heimat“ eröffnet. Ein Besuch ist ebenso Programmpunkt der Urlaubspauschale wie auch das Hunsrück-Museum in Simmern mit der Ausstellung „Die andere Heimat“, die die Lebensverhältnisse zur Mitte des 19. Jahrhunderts zum Thema hat.

Die Urlaubspauschale kann zum Preis von 69 Euro inklusive zwei Übernachtungen in einer Vier-Sterne-Ferienwohnung in der Nähe der Drehorte, Eintrittskarten und Wander-Infos gebucht werden. Infos bei Hunsrück-Touristik unter Tel. 065 43/ 50 77 00, im Internet: www.hunsruecktouristik.de.

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