Protest gegen Stellenstreichungen

Bei Iberia droht Streik vor Weihnachten

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Ausgrechnet vor Weihnachten droht das Chaos.

Madrid - Auf spanischen Flughäfen droht kurz vor Weihnachten ein Streikchaos. Wegen geplanter Stellenkürzungen könnten Iberia-Mitarbeiter die Arbeit niederlegen.

Die großen Gewerkschaftsverbände CCOO und UGT erwägen, aus Protest gegen geplante Stellenkürzungen bei Iberia zu einem Streik bei der spanischen Fluggesellschaft aufzurufen. Für die geplanten Arbeitsniederlegungen sei die Zeit zwischen dem 14. und 21. Dezember im Gespräch, verlautete am Dienstag aus Gewerkschaftskreisen.

Der Streik solle an diesem Donnerstag beim Arbeitsministerium offiziell angemeldet werden. Danach soll das Kabinen- und Bodenpersonal von Iberia zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen werden. Dies hätte nach Informationen der Zeitung „El Mundo“ Auswirkungen auf die Flüge zahlreicher Linien, weil Iberia auf den spanischen Flughäfen auch das Handling für andere Gesellschaften vornehme.

Reiserecht: 20 Gründe für den Reiserücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Der Mutterkonzern IAG (International Airlines Group), zu dem auch British Airways gehört, will bei Iberia 4500 Arbeitsplätze abbauen, fast ein Viertel der 20 000 Stellen. Die Gewerkschaften lehnen Verhandlungen über das Vorhaben ab, weil sie darin eine „Zerschlagung von Iberia“ sehen.

Die Pilotengewerkschaft Sepla will sich aus rechtlichen Gründen an dem Streikaufruf nicht beteiligen. Nach ihrer Ansicht ist das Schlichtungsverfahren nach einem früheren Piloten-Streik nicht abgeschlossen, nachdem ein Gericht den Schlichterspruch für ungültig erklärt hatte. Verkehrsministerin Ana Pastor warnte, Spanien könne sich in der jetzigen Krisenzeit einen Streik in einem strategischen Sektor wie dem Flugverkehr nicht leisten.

dpa

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