Kap Arkona: Schilder warnen vor Küstenabbrüchen

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Ein Verbotsschild hängt am Wanderweg zur schwer zugänglichen Unglücksstelle am Kap Arkona auf Rügen. Dort war vor einem halben Jahr ein zehnjähriges Mädchen bei einem Hangrutsch verschüttet worden und gestorben.

Kap Arkona - Die Kreidefelsen auf Rügen ziehen Touristen an. Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Steilküstenabbruch am Kap Arkona weisen neue Informationstafeln auf die Gefahren hin.

Die Tafeln erklärten das richtige Verhalten an den Steilküsten auf Rügen, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD) bei der Übergabe am Montag. Das Land habe sie in Auftrag gegeben.

Neue Warnschilder am Kap Arkona auf Rügen

Neue Warnschilder am Kap Arkona auf Rügen sollen Wanderer vor den Gefahren am Kliff warnen. © dpa
Steilküsten in Mecklenburg-Vorpommern bestehen aus Lockersedimenten und sind anfällig für Abbrüche und Rutschungen. © dpa
Ein Verbotsschild hängt am Wanderweg zur schwer zugänglichen Unglücksstelle am Kap Arkona auf Rügen. Dort war vor einem halben Jahr ein zehnjähriges Mädchen bei einem Hangrutsch verschüttet worden und gestorben. © dpa
Seit dem Steilküstenabbruch, bei dem am 26. Dezember 2011 ein zehnjähriges Mädchen am Kap Arkona ums Leben kam, hatten die Ämter auf Rügen ihre Sicherheitskonzepte überarbeitet. © dpa
Neue Warnschilder am Kap Arkona auf Rügen sollen jetzt warnen. © dpa
Die speziellen Infotafeln zeigen was passieren kann. © dapd
Neue Warnschilder am Kap Arkona auf Rügen © dapd
Neue Warnschilder am Kap Arkona auf Rügen © dapd
Eine geologische Tafel erklärt die Gefahren an der Steilküste. © dapd

„Steilküsten in Mecklenburg-Vorpommern bestehen aus Lockersedimenten und sind anfällig für Abbrüche und Rutschungen“, erläuterte er. Weitere 120 mal 80 Zentimeter große Tafeln seien für andere Küstenabschnitte geplant. Seit dem Küstenabbruch am 26. Dezember 2011, bei dem ein zehnjähriges Mädchen ums Leben kam, hatten die Ämter auf Rügen ihre Sicherheitskonzepte überarbeitet. So wurde ein Wanderweg weiter ins Landesinnere verlegt.

dpa

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